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Schwierige Suche nach stillen Örtchen

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Von: red Redaktion

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Friedberg (pm). Der Seniorenbeirat der Stadt Friedberg hat sich auf seiner Februar-Sitzung mit der fehlenden Darstellung von öffentlichen Toiletten und Behindertentoiletten auf der Internetseite der Stadt beschäftigt. Nach Auffassung des Seniorenbeirats zählt zur Attraktivität Friedbergs auch das Vorhandensein von öffentlichen Toiletten und Behindertentoiletten in ausreichender Anzahl in der Nähe der Geschäfte sowie der Kultur- und Bildungseinrichtungen.

Leider gebe es keine Übersicht über diese Standorte auf der Homepage der Stadt, bedauert das Gremium in einer Pressemitteilung.

Somit könnten diese Standorte auch nicht per Smartphone abgerufen werden. Zudem würden auf der Homepage der Stadt nicht die Standorte der Betriebe angezeigt, die sich an der Aktion »Nette Toilette« beteiligen. »Bei der Darstellung der Behindertentoiletten auf der städtischen Homepage wäre zwingend der Hinweis anzubringen, ob ein barrierefreier Zugang mit oder ohne Euro-WC-Schlüssel vorhanden ist«, fordert der Seniorenbeirat.

Die Behindertenparkplätze in der Kernstadt seien zwar auf einer Seite des Internetauftritts dargestellt. »Doch sie zu finden, bedarf es kriminalistischen Spürsinns«, bemängelt Friederun Hollender, die Vorsitzende des Seniorenbeirats. Klicke man auf der städtischen Homepage unter »Wirtschaft und Verkehr« auf »Parkplatzfinder«, öffne sich eine Karte nicht mit Parkmöglichkeiten in Friedberg, sondern mit den vorhandenen Behindertenparkplätzen, kritisiert das Gremium. »Die städtische Homepage gehört gründlich überarbeitet. Der Hinweis ›Parkplatzfinder‹ gehört mit dem Zusatz ›Behindertenparkplätze‹ ergänzt«, fordert die Vorsitzende.

Ein weiteres Thema sprach Helmut Diehl vom VdK-Ortsverband Friedberg an: das behindertengerechte und seniorengerechte Bauen in Friedberg. Die Diskussion darüber mündete in einen Antrag an den Magistrat, sich weiterhin bei allen Umbau- und Neubauvorhaben der Friedberger Wohnungsbaugesellschaft verstärkt um die Schaffung behinderten- und seniorengerechter Wohnungen zu kümmern. Ebenso müsse die Stadt bei privaten Bauvorhaben, die mit städtischen Geldern unterstützt werden, auf das Errichten behinderter- und seniorengerechter Wohnungen drängen.

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