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Sie sind da für Menschen in Not

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Von: red Redaktion

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Michael Erlenbach und Luise Schellschläger (hinten v. r.) empfangen die CDU-Kommunalpolitiker Hendrik Hollender (hinten l.), Norbert Simmer (vorne r.) und Bernd Wagner. © pv

Friedberg (pm). Was verbirgt sich hinter dem Begriff »W 15«? Er steht für »Am Wartfeld 15« in Friedberg, den neuen Standort des ambulanten Hilfezentrums von Mission Leben, einer Außenstelle des Karl-Wagner-Hauses. Friedbergs CDU-Vorsitzender Bernd Wagner, Stadtverordnetenvorsteher Hendrik Hollender, Stadtrat Norbert Simmer und Seniorenbeirat-Vorsitzende Friederun Hollender warfen einen Blick in die neuen Räume.

Für Menschen ohne Dach über dem Kopf

Seit Dezember betreibt die Mission Leben, ein Unternehmen der Stiftung Innere Mission der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, die von Luise Schellschläger geleitete Fachberatungsstelle »W 15«. »Wir sind Anlaufstelle für die Menschen, die Sie tagsüber, aber manchmal auch nachts, auf den Stufen der Friedberger Stadtkirche antreffen«, erläutert Schellschläger den Besuchern von der CDU. Es sind Menschen, die keine Unterkunft haben oder in ungesicherten Wohnverhältnissen leben. Diese Menschen in Not werden in der Fachberatungsstelle »W 15« durch individuelle Beratung unterstützt. Mal geht es um die Realisierung von Ansprüchen aus der Sozialgesetzgebung, mal um die Vermeidung von Wohnraumverlust.

»Pro Tag kommen etwa zehn bis zwölf Personen, um sich Unterstützung bei der Arbeitssuche zu holen oder sich in anderen lebenspraktischen Angelegenheiten helfen zu lassen«, informierte Schellschläger. »Dafür stehen mir als Beratungskräfte noch Birgit Pflügel, Monika Schneider, Lars Birkenfeld und Melanie Goebel zur Seite.«

Eine Möglichkeit zum Waschen

Freitags ist der Andrang immer deutlich höher, da dann im Auftrag des Jobcenters beziehungsweise des Wetteraukreises der Tagessatz der Grundsicherung in Höhe von 14,96 Euro ausgezahlt wird.

Im Untergeschoss des Hauses Am Wartfeld 15 bietet der Tagesaufenthalt die Möglichkeit zur Körper- und Wäschehygiene sowie zur Teilnahme an einem Mittagstisch. »Schwerpunkt wird in Zukunft die präventive Arbeit unserer Beratungsstelle zur Verhinderung von Wohnungsverlust sein«, ergänzte Michael Erlenbach, Leiter des Geschäftsbereichs »Hilfen für Menschen in sozialen Notlagen Rheinland-Pfalz und Hessen« sowie Prokurist der Mission Leben gGmbH. Schellschläger und Erlenbach erläuterten, dass man hier in »W 15« ein offenes Beratungsangebot für alle Friedberger anbiete, die unverschuldet in Wohnungsnot geraten seien.

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