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Stadtpokal bleibt in Ossenheim

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Von: Harald Schuchardt

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Das siegreiche Team aus Ossenheim, umrahmt von (v. l.) Ingo Wißmer, Dirk Antkowiak, Hendrik Hollender, Christian Amrhein und Stephanie Kipp. © Loni Schuchardt

Friedberg-Ockstadt (har). Zweimal musste das traditionelle Seifenkistenrennen der Friedberger Jugendfeuerwehren coronabedingt ausfallen. Auch in diesem Jahr stand das Rennen auf der Kippe, regnete es doch am Sonntagmorgen, und weiterer Niederschlag war vorhergesagt. Trotzdem entschlossen sich die Organisatoren dazu, die Rennstrecke in der Verlängerung der Usinger Straße in Ockstadt vorzubereiten.

Unterstützt wurde das Organisationsteam der Jugendfeuerwehr dabei vom Förderverein der Grundschule, der am Nachmittag sein Seifenkistenrennen austrug.

»Wir kooperieren bestens«, sagte Stadtjugendfeuerwehrwart Christian Amrhein zu der »Arbeitsteilung« zwischen Förderverein und Jugendfeuerwehr. Zunächst absolvierten einige Betreuer Testfahrten, um auszuloten, ob Fahrten bei nassem Belag möglich sind. Glücklicherweise hörte es auf zu regnen und so wurde mit etwas Verspätung mit den Wertungsläufen begonnen.

24 bis 29 Sekunden für die 200 Meter

Am Start waren fünf Seifenkisten. Die Bauernheimer Jugendfeuerwehr musste wegen Problemen an ihrem Renngerät leider absagen. Pro Seifenkiste, in der immer ein anderer Pilot oder eine andere Pilotin saß, gab es jeweils sechs Wertungsläufe. Zwischen 24 und 29 Sekunden benötigten die Rennfahrer für die 200 Meter lange Wertungsstrecke. Zuvor hatten sie auf dem »Anlaufstück« Schwung geholt, und im verlängerten Auslauf wurde langsam gebremst. So gab es keinerlei Stürze. Schon während der Läufe zeichnete sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem Seriensieger aus Ossenheim und dem Team aus Bruchenbrücken ab.

Knapp vor den Bruchenbrückenern

Spannend wurde es dann bei der Siegerehrung, zu der Amrhein zusammen mit seiner Stellvertreterin Daniela Schaupp auch Stadtverordnetenvorsteher Hendrik Hollender, Bürgermeister Dirk Antkowiak, Ockstadts Ortsvorsteherin Stephanie Kipp und Stadtbrandinspektor Ingo Wißmer begrüßte. Antkowiak dankte dem Orga-Team, dem Förderverein der Grundschule und dem Wettergott, der sogar einige wenige Sonnenstrahlen nach unten geschickt hatte. Wißmer lobte den Mut der Kinder und Jugendlichen, sich in »so eine Kiste zu setzen und den Berg hinunterzurasen«. Dann verlas Amrhein die Platzierungen in umgekehrter Reihenfolge. Groß war der Jubel bei den Ossenheimern, deren Durchschnittszeit nur eine knappe Sekunde unter der des Teams aus Bruchenbrücken lag. Platz drei ging an die Gastgeber aus Ockstadt. Vierter wurde die Jugendfeuerwehr Friedberg, Rang fünf ging an Dorheim, Platz sechs an Bauernheim.

Für alle sechs Jugendfeuerwehren gab es Gutscheine für einen Besuch in der Schwarzlicht-Minigolfanlage sowie Gummibärchen. Da Ossenheim zum dritten Mal in Folge gesiegt hat, bleibt der von Hollender gestiftete Wanderpokal für immer in Ossenheim. »Im nächsten Jahr gibt es einen neuen und größeren Pokal und auch für die Plätze zwei und drei kleinere Pokale«, versprach der Stadtverordnetenvorsteher, wofür es viel Beifall aller Anwesenden gab.

Auf dem Hof der Behindertenhilfe-Werkstatt sorgte die Ockstädter Wehr mit Würstchen und Pommes sowie der Förderverein mit Kaffee, Kuchen, Brezeln und Getränken für das leibliche Wohl der Besucher, während die Kinder die aufgebaute Rollenrutsche unentwegt nutzten.

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