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Starke Stimmen, tolle Klänge, beeindruckende Gemälde

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Von: red Redaktion

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agl_1_Musikwoche_2022_03_4c © pv

Friedberg (pm). Zum ersten Mal mit selbst geschriebenen Liedern auf der Bühne stehen - diesen Traum erfüllten sich sechs Teenager aus der Wetterau. Giulia Bansleben, Hanneke Blank, Valentina Dietrich, Joshua Saralina, Niklas Hansen und Marc Rosenberg waren die Teilnehmer der Musikwoche und präsentierten ihre Songs zum Finale eines viertägigen Workshops im Junity.

Damit ging die Musik- und Kunst-Woche zu Ende.

Giulia Bansleben eröffnete das Konzert mit einem deutschsprachigen Rap. Ihr Lied »Lass mich geh’n« wurde von einer fünfköpfigen Band, bestehend aus Teilnehmern und Teamern, begleitet. Den Text hatte sie alleine geschrieben, und der starke Refrain ging sofort in die Ohren und Beine. Da musste man erst einmal einen Gang zurückschalten, denn als Nächste betrat Valentina Dietrich die Bühne und verzauberte mit sanften Klängen, als sie ihren Song »Train to foreverland« sang. Sie hatte Musik und Lyrik selbst komponiert und begleitete sich an der Ukulele. Hanneke Blank begeisterte die Zuhörer mit einem Friedens-Song. Sie hatte die Band und Giulia und Valentina als Background-Sängerinnen mit auf der Bühne und überraschte mit ihrer kleinen Hymne namens »Strong Ukraine«, die erst leise begann und zum Ende durch das Mitwirken aller Musiker sehr klangintensiv wurde.

Zum Abschluss des Events rockten Joshua Saralina am Piano, Niklas Hansen an der E-Gitarre und Marc Rosenberg am Bass den Song »Still With The Ukraine«. Die drei Jungs hatten sich zu Beginn der Musik-Woche als Band gefunden und unterstützten so auch Lieder anderer Teilnehmer. Das Thema Ukraine war bei den Jugendlichen sehr präsent, und die Bad Nauheimer Liedermacherin Pauli griff es für das rein instrumentale Stück der drei auf. Sie schrieb einen Text und stand als Sängerin der Band von Joshua, Niklas und Marc mit auf der Bühne. Die Zuschauer klatschten vor Begeisterung, als Joshua die aussagekräftige Rockballade mit einem gekonnten Piano-Outro ausklingen ließ. Pauli, Junity-Team-Leiter Jan Hecht und Musiker Marc Kauer begleiteten die drei Mädchen und drei Jungs durch die schöpferischen Tage bis auf die Bühne.

Auch die Bilder der Kunstwoche zogen die etwa 60 Besucher in den Bann. Beeindru-ckend waren die großformatigen malerischen Arbeiten an den Wänden. Sie zeigten Orte in Friedberg, Figuren und Gegenstände, die auf spannende Weise miteinander verbunden waren. Junity-Leiterin Simone Junker berichtete, wie diese Werke von den 14 Jugendlichen der Kunstwoche gemeinsam gemalt worden waren. Sie stellte die Workshops und die drei jungen Teamer der Kunstwoche vor: Aiden Summerfield, Liv Wagner und Jan Pfrenger. Zu sehen waren auch Skizzen von Gesichtern, Farbstudien und Fotografien. Sie hatten einen experimentellen und fröhlichen Ausdruck. Genau wie die jungen Menschen, die sich zum Abschlussfest versammelten. Man merkte ihnen an, dass sie vier kreative Tage mit viel Spaß miteinander erlebt hatten.

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