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Tiere dürfen wieder ins Freie

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Von: red Redaktion

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Wetteraukreis (prw). Das Risiko der Ansteckung mit der Viruserkrankung Geflügelpest (Vogelgrippe) ist gesunken, deshalb wird die Allgemeinverfügung des Wetteraukreises zur Aufstallungspflicht aufgehoben - die Tiere dürfen wieder ins Freie.

Um Geflügelbestände vor der Geflügelgrippe zu schützen, war mit der Verfügung im Januar in einigen Gebieten des Wetteraukreises die Aufstallung von Hühnern, Truthühnern, Perlhühnern, Rebhühnern, Fasanen, Laufvögel, Wachteln, Enten und Gänsen angeordnet worden. Die Anordnung zur Aufstallung musste schließlich erweitert werden, weil Wildvögel gefunden worden waren, die an der Geflügelgrippe verendet waren.

Zuletzt mussten die Tierhalter in den ornithologischen Risikogebieten ihre Vögel in Ställen oder entsprechend geschützten Ausläufen halten.

Betroffen waren die gewässernahen Feuchtgebiete des Wetterauer Auenverbunds entlang der Horloff, der Nidda und der Wetter sowie in den Ortschaften Berstadt, Ober-Widdersheim, Unter-Widdersheim und Grund-Schwalheim, die Kommunen Echzell, Reichelsheim, Florstadt, Friedberg, Rosbach, Wöllstadt, Karben und Bad Vilbel sowie alle Betriebe, die mehr als 1000 Tiere halten. Ausstellungen waren verboten.

Trotz der Aufhebung der Aufstallungspflicht wird Vogelhaltern seitens des Landkreises dringend empfohlen, ihre Tiere vor dem Kontakt mit Wildvögeln zu schützen und geeignete Biosicherheitsmaßnahmen zu beachten.

Merkblätter mit ausführlichen Informationen gibt es beim hessischen Umweltministerium unter der Adresse https://umwelt.hessen.de/.

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