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Wachstumstrend ungebrochen

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Von: red Redaktion

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Der erste Wetterauer war der Keltenfürst. ARCHIV © Dagmar Bertram

Wetteraukreis (prw). Zum 50. Geburtstag des Wetteraukreises, der am Freitagabend im Keltenmuseum am Glauberg groß gefeiert wurde, gibt es einen positiven Trend zu vermelden: Zum 31. Dezember 2021 lebten 311 661 Menschen im Wetteraukreis. Die Bevölkerung ist 2021 erneut um 0,4 Prozent bzw. um 1308 Personen angewachsen. Das geht aus einem Bericht des Statistischen Landesamts hervor.

Die Marke von 312 000 Einwohnern konnte der Wetteraukreis zwar nicht knacken, jedoch setzt sich der Entwicklungstrend des vergangenen Jahrzehnts fort. Das Bevölkerungswachstum beschleunigte sich seit Juni 2021 sogar wieder. In der ersten Jahreshälfte lag der Zuwachs bei 131 Personen. Der Großteil des Anstiegs entfiel auf die Monate Juli und Dezember. Dies lag vor allem an »Wanderungsgewinnen«.

»Im hessischen Vergleich gehört der Wetteraukreis zu den beliebtesten Regionen«, führt Kreisbeigeordneter Matthias Walther, Dezernent für Strukturentwicklung, aus. »Hier zieht es die Menschen hin, hier leben sie gerne. Wir arbeiten weiter daran, diese Entwicklung zu unterstützen.«

Weiterhin steigende Geburtenzahlen

2021 stieg die Bevölkerung zwar im ganzen Land an, doch nur drei der 26 Landkreise und kreisfreien Städte Hessens verzeichneten ein Bevölkerungswachstum in vierstelliger Höhe. Dazu gehörte der Wetteraukreis, nach dem Main-Kinzig-Kreis. Neun der 26 Landkreise und kreisfreien Städte verzeichneten gar eine Bevölkerungsabnahme.

2021 erblickten im Wetteraukreis 2849 Kinder das Licht der Welt. Damit stieg die Zahl der Neugeborenen erneut an, wie es zwischen 2014 und 2019 bereits dauerhaft der Fall war. Lediglich im Jahr 2020 lag die Zahl der Geburten leicht unter der des Vorjahres.

2021 verstarben im Wetteraukreis 3611 Menschen. Diese leicht negative demografische Entwicklung wurde durch das Saldo der Zu- und Abwanderungen deutlich überstiegen. Die Abwanderungen lagen 2021 bei 21 462 Personen, die Zuwanderungen bei 23 602. Daraus ergibt sich ein Wanderungsgewinn von 2140 Personen, welcher den eigentlichen Grund für das Bevölkerungswachstum darstellt.

In den Kommunen zeigt sich ein unterschiedliches Auf und Ab der Bevölkerungsentwicklung. Jedoch ist die Zahl der Einwohner Ende 2021 in nur acht der 25 Wetterauer Kommunen gesunken.

Die stärkste Zunahme verzeichnete Bad Nauheim mit einem Plus von 284 Personen im Vergleich zum Vorjahr, knapp gefolgt von Karben (plus 281). An dritter und vierter Stelle folgten Friedberg (197) und Bad Vilbel (191). Über 100 Personen Zuwachs hatten außerdem Butzbach, Rockenberg und Ranstadt. Positiv entwickelte sich die Bevölkerungszahl auch in Altenstadt, Büdingen, Glauburg, Hirzenhain, Limeshain, Niddatal, Ober-Mörlen, Reichelsheim, Wöllstadt.

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