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Wichtige Aufgabe bei Gefahrenabwehr

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Von: red Redaktion

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Verabschiedung und Vereidigung (hinten v. l.): Jan Weckler, Jürgen Nickel (Fachdienstleitung Gesundheit und Gefahrenabwehr), Achim See (Fachstelle Rettungsdienst und Zentrale Leitstelle) und Dr. Reinhold Merbs (Fachbereichsleitung Gesundheit und Bevölkerungsschutz) mit (vorne v. l.) André Hübsch, Rainer Steil, Marco Laßmann, Marco Ebert, Sebastian Kleespies. © Red

Wetteraukreis (prw). Die Organisatorischen Leiter Rettungsdienst (OLRD) haben bei der Gefahrenabwehr eine wichtige Aufgabe: Sie übernehmen bei Großschadenslagen und Notfallereignissen die organisatorische Führung der Einsatzkräfte. Landrat Jan Weckler (CDU) hat drei langjährige Ehrenamtliche verabschiedet und ihre Nachfolger vereidigt. Davon berichtet der Wetteraukreis nun in einer Pressemitteilung.

Einsätze sind außergewöhnlich

Dem Kreis stehen derzeit zehn Personen aus fünf Hilfsorganisationen als OLRD zur Verfügung. »Es ist alles andere als selbstverständlich, dass Sie diese verantwortungsvolle Aufgabe zum Schutz der Menschen im Wetteraukreis übernommen hatten beziehungsweise künftig übernehmen werden. Für Ihren ehrenamtlichen Einsatz bedanke ich mich«, sagte Weckler im Friedberger Kreishaus.

Verabschiedet wurden Marco Laßmann, Rainer Steil und Ulrich Schäfer. Laßmann erinnerte sich an viele außergewöhnliche Einsätze. »Dazu gehört sicherlich ein Stromausfall in Bad Nauheim, der sich von mittags bis tief in die Nacht zog. Mein schönster Einsatz war der Krankentransport eines betagten Ehepaars, das immer noch sehr verliebt war und sich viel zu erzählen hatte«, berichtete er.

Marco Ebert, André Hübsch und Sebastian Kleespies verstärken ab sofort das Team der OLRD. Hübsch ist seit 1996 hauptamtlich im Rettungsdienst tätig. »Ich freue mich, die Nachfolge von Ulrich Schäfer anzutreten«, sagte er. Kleespies ist ausgebildeter Notfallsanitäter und seit 2017 im Wetteraukreis tätig. »Der OLRD ist als Teil der Einsatzleitung Rettungsdienst ein wichtiges Glied in der öffentlichen Gefahrenabwehr. Ich fühle mich geehrt, einen Beitrag leisten zu dürfen«, betonte er. Ebert ist seit 2006 Rettungsassistent, seit 2016 Notfallsanitäter und ehrenamtlich im Katastrophenschutz tätig. »Schon seit meiner Ausbildung empfand ich die Arbeit eines OLRD als sehr hohe Ehre und Herausforderung, die ich gerne ausüben wollte«, sagte er.

Weckler berief das Trio in das Ehrenbeamtenverhältnis, vereidigte es und wünschte ihm bei den Einsätzen stets eine glückliche Hand.

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