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Zoll stellt über eine Tonne Kokain sicher – Rekord-Fund in Friedberg bestellt

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Von: Thomas Eldersch

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Über eine Tonne Kokain konnten Zollfahnder in Aschaffenburg sicherstellen.
Über eine Tonne Kokain konnten Zollfahnder in Aschaffenburg sicherstellen. © Marcus Brandt/dpa/Symbolbild

Über eine Tonne Kokain konnte der bayerische Zoll sicherstellen. Die Drogen kamen in einem Container aus Südamerika nach Deutschland. Es war ein Rekord-Fund.

Friedberg/Aschaffenburg – Dem bayerischen Zoll gelang Ende Juni der größte Kokainfund in der Geschichte der Behörde. Über eine Tonne des weißen Pulvers konnten die Beamten sicherstellen. Drei Männer wurden festgenommen. Jetzt gilt es, die Strippenzieher zu ermitteln.

Zoll findet Rekordmenge Kokain: Drogen wurden in Container nach Aschaffenburg gebracht

Genau 1075 Kilogramm Kokain entdeckte der Zoll in einem Container auf dem Containerbahnhof in Aschaffenburg. Der Straßenverkaufswert der unglaublichen Menge beträgt über 100 Millionen Euro. Doch bevor die Drogenfahnder des Zolls München zuschlagen konnten, wurde intensiv ermittelt. Die Beamten fanden heraus, dass ein Container mit Medizinprodukten aus Südamerika im Hafen in Hamburg ankommen sollte. Darin versteckt das Kokain.

Von Hamburg aus ging es per Zug nach Unterfranken, schreibt der BR nach Exklusivinformationen. Dort, in Aschaffenburg, wurde der Stahlcontainer von Zollbeamten überwacht. So entging den Ermittlern auch nicht, dass das übergroße Drogenpaket auf einen Lkw geladen und nach Hessen geschickt wurde. Ziel war Friedberg. Dort lagen Zivilfahnder fünf Tage auf der Lauer. Das Warten zahlte sich aus. Drei Männer machten sich an einem frühen Morgen an dem Container zu schaffen. Die Falle schlug zu.

Zoll will nach Rekord-Kokainfund Details in einer Pressekonferenz bekannt geben

Inzwischen sitzen die drei Verdächtigen in Untersuchungshaft. Angaben zu ihren Hintermännern wollten sie bislang nicht machen. Mehr Details zu dem Rekord-Drogenfund will das Münchner Zollfahndungsamt zusammen mit der Staatsanwaltschaft und dem Landeskriminalamt München am Montagmorgen bekannt geben. (tel mit dpa)

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