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Früher fertig als geplant

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Von: red Redaktion

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Ranstadt/Selters (red). Die Sanierungsarbeiten auf der B 275 zwischen Ranstadt und dem Ortenberger Stadtteil Selters nähern sich in großen Schritten ihrem Ende. Schon am heutigen Mittwoch - und damit erfreulicherweise einige Tage früher als ursprünglich geplant - soll der viel befahrene Streckenabschnitt wieder freigegeben werden. Das teilte die für die Arbeiten zuständige Behörde Hessen Mobil in einer Pressemitteilung mit.

Die umfangreichen Bauarbeiten erfolgten in zwei Abschnitten, um die Einschränkungen für den Verkehr in Effolderbach und Konradsdorf deutlich zu reduzieren und damit das Schulzentrum immer aus mindestens einer Richtung erreichbar zu machen.

Bauabschnitt eins umfasste den Streckenabschnitt zwischen der Einmündung zur B 457 bei Ranstadt und der Einmündung zur K 238 nach Effolderbach.

Ziel: Größere Schäden vermeiden

Danach ging es von der Einmündung nach Konradsdorf bis zur Tankstelle am Ortseingang von Selters weiter. Die verbleibende Lücke zwischen Konradsdorf und Effolderbach wird zu einem späteren Zeitpunkt im Zuge des dort geplanten Radwegebaus saniert. Mit dem Abschluss der Baustelle enden auch die Umleitungsmaßnahmen.

Der Bundesstraßenabschnitt wies verschiedene Fahrbahnschäden wie beispielsweise Netzrisse oder Ausmagerungen und Spurrinnen auf, so Hessen Mobil. Da sich die Schäden zunächst nur auf die oberflächennahen Asphaltschichten begrenzten, war eine Sanierung der Fahrbahndecke auf einer Länge von etwa vier Kilometern nötig. Mit den nun ausgeführten Arbeiten hat man die Bundesstraße nun entsprechend den aktuellen Verkehrsanforderungen instandgesetzt.

Ziel war es, größere Schäden mit der Folge einer späteren, dann aber wesentlich umfangreicheren und damit auch zeit- und kostenintensiven Sanierung zu vermeiden.

Noch notwendig: Mängelbeseitigung

Leider zeigten sich nach Abschluss der Arbeiten im ersten Bauabschnitt punktuell Ebenheitsmängel, die nicht im Toleranzbereich liegen, so Hessen Mobil weiter. Deshalb werden nun entsprechende Nacharbeiten durch das beauftragte Unternehmen erforderlich. Zur Mängelbeseitigung muss die Befahrbarkeit des Streckenteils daher demnächst noch einmal zeitweise eingeschränkt werden. Voraussichtlich erfolgt dies im Rahmen einer halbseitigen Fahrbahnsperrung. Hierzu wird Hessen Mobil dann rechtzeitig und gesondert informieren.

Insgesamt rund 1,6 Millionen Euro hat die Bundesrepublik Deutschland damit in die Verkehrsinfrastruktur und auf diese Weise auch in die Verkehrssicherheit im Wetteraukreis investiert.

Hessen Mobil dankt den Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmern für die aufgebrachte Geduld und Achtsamkeit während der Dauer der Bauarbeiten.

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