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Gefahr Elterntaxi

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Von: red Redaktion

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Büdingen (red). Immer mehr Eltern bringen ihre Kinder mit dem Auto zur Schule, was oft zu gefährlichen Situationen führt, erklärt die Büdinger CDU in einer Pressemitteilung. »Wir sind vom Elternbeirat der Georg-August-Zinn-Schule in Düdelsheim sowie der Schulleitung der Eichbaumschule Vonhausen auf die jeweils gefährliche Verkehrssituation beim Holen und Bringen der Kinder angesprochen worden.

Auch an der Stadtschule Büdingen und am Schulzentrum am Dohlberg kommt es regelmäßig zu Problemen«, sagt CDU-Fraktionsvorsitzender Jonathan König. Daher begrüße die CDU-Fraktion die entsprechende Initiative der FWG, die sie jedoch noch durch einige Ideen ergänzt wissen will. Die Unionsfraktion hat daher einen weiteren, eigenen Antrag für die Stadtverordnetenversammlung gestellt.

Ursachenforschung betreiben

»Ursache dieser immer gefährlicheren Situationen an den Schulen ist die stetige Zunahme sogenannter ›Elterntaxis‹. Diesem Phänomen muss die Stadt zum Schutz der Kinder entgegenwirken«, fordert König: »Dies lässt sich vor allem durch konsequente Überwachung der Verkehrsregeln durch das Ordnungsamt und attraktive Alternativen für den Transport der Kinder erreichen.« Die CDU fordert daher den Bürgermeister auf, in unregelmäßigen Abständen Verkehrskontrollen in den einschlägigen Zeiten an den Büdinger Schulen anzuordnen.

»Jedoch bedarf es auch einer kritischen Bestandsaufnahme, weshalb so viele Kinder mit dem Auto zur Schule gebracht werden. Zahlreiche Eltern haben schlicht Sicherheitsbedenken und wollen daher ihr Kind nicht auf teils weite Strecken mit Gefahrenpunkten zur Schule schicken. Das können wir gut verstehen«, so König. »Wir müssen uns daher als Stadt auch an die eigene Nase fassen und das Thema Schulwegsicherheit noch ernster nehmen. Mögliche Gefahrenpunkte müssen entschärft und die Zusammenarbeit mit den Schulen bei der Erstellung der Schulwegpläne verstärkt werden«, so König weiter. Aus Gesprächen mit Eltern wisse man, dass Bedenken bestünden, Kinder mit Bussen zur Schule fahren zu lassen. Auch das sei aufgrund mehrerer Vorfälle verständlich. »Dennoch muss es unser Ziel sein, in Zusammenarbeit mit der kreiseigenen Verkehrsgesellschaft VGO dafür zu sorgen, dass alle Kinder mit gutem Gefühl die Busse nutzen können.« Der Magistrat soll daher eine Umfrage an allen Büdinger Schulen initiieren, um herauszufinden, wie sich die Situation in den Schulbussen und die innerörtlichen Schulwege weiter verbessern lassen.

Einrichtung von Hol- und Bringzonen

In der Kernstadt stellten teils weite Strecken von den Wohngebieten zu den Schulen ein Problem dar, da es kein Busangebot gebe. Der Magistrat soll daher nach Vorstellung der CDU prüfen, ob im Rahmen eines »Bürgerbus«-Projekts ein Schulbusverkehr in der Kernstadt zur Stadtschule Büdingen eingerichtet werden kann.

»Unabhängig davon wird sich jedoch die Zahl der ›Elterntaxis‹ nicht auf Null reduzieren lassen, so dass es Sinn macht, wo noch nicht vorhanden, nahe der Schulgebäude sichere Hol- und Bringzonen einzurichten«, so die CDU-Stadtverordnete Kerstin Gohlke. Für die Georg-August-Zinn-Schule hat die CDU bei einem gemeinsamen Ortstermin mit dem Elternbeirat bereits einen geeigneten Standort ausgemacht. Hier wäre der benachbarte Marktplatz gut geeignet. Für alle weiteren Büdinger Schulen - auch die weiterführenden Schulen - soll in Abstimmung mit den jeweiligen Schulleitungen und Elternbeiräten über entsprechende Zonen gesprochen werden.

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