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Gemeinde lässt Streuobstbestand kartieren

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Limeshain (jwn). Eine lebhafte Diskussion in Limeshains Gemeindevertretung, sogar mit der Forderung auf Überweisung der Angelegenheit in den Landwirtschaftsausschuss, löste der Antrag auf Auftragsvergabe einer Kartierung des Streuobstbestands in der Gemeinde aus. Die Verwaltung hatte den Antrag gestellt, weil man für die Landesgartenschau 2027 einen Streuobstlehrpfad plant.

Die Kartierung soll den Bestand der circa 2000 Obstbäume standortgenau erfassen. Dabei werden Obstart, Alter der Bäume, Pflegezustand und Obstsorte festgehalten. 12 330 Euro soll diese Kartierung kosten. Diese Aufzählung war Gemeindevertreter Thomas Zinn (UBL) schon allein im Hinblick auf den Datenschutz nicht ausreichend. Deshalb wollte im Fachausschuss mehr darüber erfahren. Doch seinen Überweisungsauftrag lehnte man mehrheitlich ab und stimmte dem ursprünglichen Antrag auf Vergabe der Kartierung mehrheitlich zu. »Sie müssen bei dem Verfahren ja nicht mitmachen. Die Kartierung geschieht freiwillig und so ist dann auch der Datenschutz gewährleistet«, begründete SPD-Gemeindevertreterin Kirsten Breithaupt-Ludwig die Vorgehensweise.

Kritik an

Bebauungsplan

Einwände trugen die Grünen beim Antrag auf Änderung des Bebauungsplans »In der Schlink« vor. Auf dem Grundstück sollen im Zuge der Nachverdichtung vier Wohneinheiten entstehen. Dafür soll an anderer Stelle biotopschutzrechtlicher Ausgleich entstehen. Für Eric Duda (Grüne) ein schwerer Fehler, denn das für den Bau vorgesehene Grundstück sei ausgesprochen artenreich und diene vor allem Zwergfledermäusen als Futterstelle. Trotzdem stimmte das Parlament dem Antrag mehrheitlich zu.

Einstimmig hingegen wurde wieder der letzte Antrag an diesem Abend verabschiedet. Es war ein SPD-Antrag zur erneuten Prüfung eines Kreisverkehrs am Himbacher Kreuz durch den Gemeindevorstand, ergänzt durch den Zusatz der UBL, bei der Prüfung auch mögliche Änderungen und Erweiterungen des Flächennutzungsplans und den bestehenden Schulweg zu berücksichtigen.

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