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Gesang und Geselligkeit

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Von: Monika Eichenauer

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Der gemeinsame Männerchor aus Rinderbügen und Kefenrod eröffnet unter der Leitung von Romuald Ryborz das Weinfest. Alleine wären beide Chöre nicht stark genug. Die Gemeinschaft jedoch sorgt für ein stimmgewaltiges Ensemble. © Monika Eichenauer

Rinderbügen (co). Endlich wieder Geselligkeit mit Gesang und einem guten Tropfen Wein: Das war das Weinfest des Männergesangvereins Eintracht Rinderbügen 1888 vor dem Dorfgemeinschaftshaus.

Im warmen Licht der Abendsonne und später in lauer Spätsommernacht saßen die Sänger, befreundete Chöre und zahlreiche Gäste aus dem Dorf und den Nachbargemeinden beisammen und waren froh, nach langer pandemiebedingter Pause wieder ein kleines Fest im Dorf feiern zu können. Vereinsvorsitzender Wolfgang Zender begrüßte die Gäste herzlich und dankte allen Helfern.

Seit dem Spätsommer 2021 bildet der Männerchor mit den Sängern des Gesangvereins Kefenrod 1868, mit dem die Rinderbügener eine lange Freundschaft verbindet, eine Singgemeinschaft. Alleine wären beide Chöre nicht stark genug gewesen, doch gemeinsam kommen 35 Männer zusammen, bei selbstständigem Erhalt beider Vereine. Dirigiert wird dieser Chor seit knapp einem Jahr von Romuald Ryborz. Er eröffnete jetzt mit zwei Weinliedern das Fest. Auch der Gesangverein Liederzweig Leisenwald unter der Leitung seines Dirigenten Hans-Christoph Fillsack und der Männergesangverein Wolferborn mit seinem Chorleiter André Brandner trugen mit ihren Liedern zum guten Gelingen des Abends bei. Zum musikalischen Abschluss intonierten alle Sänger gemeinsam die stimmungsvollen Lieder »Am kühlen Morgen« und »Abendfrieden«. Es geht unter die Haut, wenn über 40 geübte Sänger diese altbekannten Stücke vortragen. So sah das auch das Publikum und sparte nicht mit Applaus.

Bereits 2017 hatten die Rinderbügener mit ihren Kefenröder Sangesfreunden zu einem Weinfest eingeladen, zwei Jahre später waren auch noch die Chöre aus Leisenwald und Niedergründau dabei und man feierte über den Sommer verteilt in den jeweiligen Heimatdörfern der Chöre. Doch dann kam 2020 die Pandemie. Gemeinsames Singen war nicht mehr möglich. Deshalb freuten sich Wolfgang Zender und sein Team umso mehr, dass nun wieder ein Weinfest gefeiert werden konnte. Denn richtig los ging es für die Chöre mit dem Singen nach pandemiebedingter längerer Pause erst wieder im vergangenen März. Dazu kam dann allerdings, dass einige Sänger altersbedingt nicht mehr dabei waren, doch Zender und seine Kollegen sind zufrieden mit der gemeinsamen Chorstärke aus Kefenrod und Rinderbügen.

Zur musikalischen Unterhaltung des Abends bei Wein aus Franken und dem Rheingau trug auch das Duo Bruno und Günter bei.

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