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Grabungen, Geschichtsblätter und Stolpersteine

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Von: red Redaktion

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Büdingen (red). Die Mitgliederversammlung des Geschichtsvereins bestätigte Joachim Cott und Dieter Jentzsch in ihren Ämtern als Vorsitzender beziehungsweise Schriftführer.

Zur Wiedereröffnung des Heuson-Museums schilderte Joachim Cott kurz die vielfältigen Arbeiten, die bis dahin geleistet worden waren. »Jetzt ist das Museum runderneuert und zeigt sich in neuem Glanz. Der Boden und die Heizung im Erdgeschoss wurden erneuert, der Empfangsbereich an die Eingangstür verlagert und die Dauerausstellung leicht erweitert. Zudem wurden Schutzmaßnahmen gegen Hochwasser getroffen - der Gesamteindruck zeigt ein stimmiges Bild.«

Nebenbei gab es bei zwei kleinen Grabungen im Museum Erkenntnisse zur Gründung des Gebäudes. Im neuen Band der Büdinger Geschichtsblätter, der im Herbst, erscheinen wird, werden die vollständigen Ergebnisse dieser Grabungen veröffentlicht werden. Die Neugestaltung des Museums betrifft auch den zweiten Stock. Dort wurden fünf Vitrinen mit neuen Themen bestückt. Große Displays bieten eine Fülle an Informationen, die auch unter www.heuson- museum.de abzurufen sind. In diesem Zusammenhang dankte Cott der Stiftung der Sparkasse Oberhessen für die finanzielle Unterstützung bei der Umsetzung.

Überhaupt wurde die schon vorher umfangreiche Home-page des Museums stark erweitert. Mithilfe von Förderprogrammen des Bundes konnten Informationen zur Stadtgeschichte digital umgesetzt werden. Neu sind »Archäologische Fundstellen« in Büdingen und Umgebung und »Historische Gebäude in Alt- und Neustadt«. Parallel wurde die digitale Inventarisierung des Museumsbestandes vorangetrieben.

Zum Projekt »Freilegung der Stadtmauern« sprach Cott die Schürfen an der Nord- und Westseite an. Die tiefste Grabung lag bei über drei Metern. Bei allen Grabungspunkten ist die erkennbare Tiefe der Stadtmauer sehr unterschiedlich. Zum weiteren Vorgehen wird ein Fachbüro hinzugezogen werden.

Das Museums-Team wird ab August durch zwei Jahrespraktikanten verstärkt. Mit der Bereitstellung von qualitativ hochwertigen Praktikumsstellen unterstützt das Heuson-Museum nachhaltig die Möglichkeiten von Ausbildung vor Ort. Der wiedergewählte Vorsitzende kündigte zum Schluss seines Berichts eine Verlegung von weiteren Stolpersteinen am 14. September an.

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