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Hand-in-Hand in Altenstadt: Zukunft im Blick

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Von: red Redaktion

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Das Vorstandsteam von Hand-in-Hand für schwerst- und krebskranke Kinder: der kommissarische Vorsitzende Sven Schöning, Botschafterin Hilu Knies, Beisitzerin/Büroleiterin Andrea Bauer und der kommissarische stellvertretende Vorsitzenden Edwin Knickel (v. l.). © pv

Der Verein Hand-in-Hand für schwerst- und krebskranke Kinder in Altenstadt hat die Zukunft fest im Blick - obwohl die Corona-Pandemie ihren Tribut gefordert hat.

Altenstadt (hr). Der 2008 von Hilu und Günter Knies nach dem Tod ihres Kindes gegründete Verein Hand-in-Hand für schwerst- und krebskranke Kinder hat die Zukunft fest im Blick - obwohl die Corona-Pandemie ihren Tribut gefordert hat und der Secondhandshop mangels Umsätzen Ende Mai geschlossen wird (der Kreis-Anzeiger berichtete).

2021 war nicht nur ein schwieriges Corona-Jahr. Die Vereinsgründerin und seitherige Vorsitzende Hilu Knies schied alters- und krankheitsbedingt aus dem Vorstand aus, blieb dem Verein aber als Botschafterin erhalten. Aus Krankheitsgründen musste auch der stellvertretende Vorsitzende Peter Müller sein Amt aufgeben.

Dafür gewann man das langjährige Vorstandsmitglied Edwin Knickel als kommissarischen stellvertretenden Vorsitzenden. Zum Vorstand gehören zudem der kommissarische Vorsitzende Sven Schöning, vorher die rechte Hand von Hilu Knies, sowie Martina Quaiser, Antina Koch, Gaby Kusenberg, Gabriele Endler, Kerstin Fecher, Manuela Kohl-Knickel, Fred Pöperny und Andrea Bauer, die mit Schöning das Büro in der Stammheimer Straße in Altenstadt führt.

Schöning: Verein ist nicht pleite

Der kommissarische Vorsitzende tritt entschieden Gerüchten entgegen, Hand-in-Hand sei pleite. »Der Verein wird seiner Aufgabe nach wie vor gerecht«, betont Schöning. Allerdings habe man »schweren Herzens die Schließung unseres schönen Secondhand-shops für Kinder« veranlassen müssen, da er wie ein Gewerbebetrieb geführt werde und wegen der Corona-Pandemie starke Einbußen habe hinnehmen müssen. »Uns fehlten durch Corona-Schließungen die Einnahmen. Wegen der drastisch eingebrochenen Umsätze waren wir zu diesem Schritt gezwungen. Unserem Verein, mit seinen engagierten Mitarbeitern und Mitgliedern, fehlten außerdem Veranstaltungen, durch deren Einnahmen ein wesentlicher Teil unserer Geschäftskosten getragen wurde. Von einer Pleite unseres Vereins kann aber keine Rede sein«, betont Schöning. Hand-in-Hand sei und bleibe ein Erfolgsmodell.

Nachdem er bis 2014 unter dem Namen »Verein Hand-in-Hand für krebskranke Kinder Altenstadt« geführt wurde, ist der Wirkungskreis mit der neuen Bezeichnung Hand-in-Hand für schwerst- und krebskranke Kinder noch größer geworden. In Altenstadt und der Umgebung ist der Verein für Familien in unterschiedlichen Lebenslagen tätig und bietet Unterstützung in verschiedenen Bereichen.

Damit das auch weiter gelingt, ist der Verein auf Unterstützung angewiesen, etwa durch finanzielle Hilfe (eine Jahresmitgliedschaft kostet 24 Euro) oder ehrenamtliche Hilfe bei Veranstaltungen.

Der Verein wird während seiner Jahreshauptversammlung am 8. Juli im »Alt Oberau« (Wiegand) in Oberau mit der Wahl eines neuen Vorstandes die Weichen für die Zukunft stellen.

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