1. Startseite
  2. Region
  3. Wetteraukreis

Heiko Färber bleibt Vorsitzender

Erstellt: Aktualisiert:

Von: red Redaktion

Kommentare

agl_Tierheim_020422_4c_2
Sie bilden den neuen Vorstand des Tierheim-Vereins (v. l.): Matthias Stengel, Dr. Isabell Tammer, Matthias Walther, Dr. Lothar Datan, Michael Schwarz, Heiko Färber, Heike Schrader (es fehlt: Adolf Ludwig). © pv

Wetteraukreis (red). Während seiner Mitgliederversammlung hat der Verein Tierheim Wetterau, der Trägerverein des Kreistierheims in Bad Nauheim-Rödgen, einen neuen Vorstand gewählt. Heiko Färber bleibt bis 2026 Vorsitzender. Der Diplom-Kaufmann wurde einstimmig wiedergewählt. Färber, im Hauptberuf Geschäftsführer des Bundesverbandes Praktizierender Tierärzte (bpt), tritt damit bereits seine vierte Amtszeit an.

Als neue stellvertretende Vorsitzende wurden Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer (Münzenberg) und der Kreisbeigeordnete Matthias Walther (CDU) gewählt.

Flaschenhals bei der Aufnahme

In ihren Ämtern bestätigt wurden Schatzmeisterin Heike Schrader, Schriftführer Michael Schwarz und Beisitzer Matthias Stengel (Bad Vilbel). Neu als Beisitzer gewählt wurden Tierarzt Dr. Lothar Datan aus Ober-Mörlen und Bürgermeister Adolf Ludwig aus Limeshain.

Damit das Kreistierheim seine Aufgaben als erster Ansprechpartner in Sachen Tierschutz im Wetteraukreis auch in Zukunft in gewohntem Umfang erfüllen kann, wurde eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge zum 1. Januar 2023 auf künftig einen Euro/Einwohner beschlossen (konkreter Aufteilungsschlüssel: ein Euro/66 Prozent nach Einwohnern, 33 Prozent nach Fallzahlen). Mit dem Ein-Euro-Beschluss folgte die Mitgliederversammlung einer Finanzierungsempfehlung des Deutschen Tierschutzbundes und passte sich an die Gegebenheiten in vielen umliegenden Kreisen an. Ebenfalls zum 1. Januar 2023 tritt die kürzlich unterzeichnete aufgestockte vertragliche Vereinbarung zwischen dem Wetteraukreis und dem Tierheim Wetterau in Kraft.

Unabhängig von der Finanzierung des laufenden Tierheimbetriebs muss die Finanzierung der notwendigen baulichen Sanierungsmaßnahmen gestemmt werden. »Seit 50 Jahren wurde leider so gut wie nichts in die Gebäudesubstanz im Tierheim investiert, das muss jetzt dringend nachgeholt werden«, sagte Heiko Färber in seinem Tätigkeitsbericht. Und weiter: »Das Hauptaugenmerk des neuen Vorstandes wird in einem ersten Schritt auf der Planung, Finanzierung und Umsetzung eines neuen Quarantänehauses liegen. Denn die Quarantäne ist der Flaschenhals bei der Aufnahme von Fundtieren und sichergestellten Tieren und damit immens wichtig für den reibungslosen Tierheimbetrieb.«

Heiko Färber machte darüber hinaus deutlich, dass die Erwartungen der Öffentlichkeit an den Tierschutz in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen sind. Dem müsse sich auch das Tierheim stellen, »auch Tierschutz gibt es nun mal nicht zum Nulltarif«.

Auch interessant

Kommentare