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Im Sinne der Freundschaft und des Sports: Delegation aus Loudéac radelt und läuft nach Büdingen

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Feierlich werden die Sportler in Loudéac verabschiedet. Sie sollen am Mittwochabend in Düdelsheim ankommen. FOTO: COMITÉ DE JUMELAGE LOUDÉAC © pv

Gut 1000 Kilometer von der Partnerstadt Loudéac in der Bretagne bis nach Büdingen läuft und radelt eine französische Delegation in nur fünf Tagen und für einen guten Zweck.

Büdingen (co). Gut 1000 Kilometer von der französischen Partnerstadt Loudéac in der Bretagne bis nach Büdingen laufend und radelnd in nur fünf Tagen und für einen guten Zweck: Am Freitagabend haben sich 20 Sportler in Loudéac auf den Weg gemacht und sammeln auf ihrer Benefiztour Spenden für die Krebshilfe. Die Federführung der Tour liegt in den Händen von Jacky Duault. Er ist Präsident des Comités de Jumelage Loudéac, der schon oft in Büdingen war.

Ankunft am Mittwoch

Das »Team der Hoffnung« wird an diesem Mittwoch, 25. Mai, am Abend in Düdelsheim erwartet und dort vom Büdinger Verschwisterungsverein empfangen. An Himmelfahrt geht es am Morgen nach Büdingen weiter, wo die Gruppe auf dem Marktplatz gegen 11.30 Uhr von der Stadtspitze willkommen geheißen wird. Begleitet werden die Läufer und Radler von einem Logistikteam in fünf Wohnmobilen, die auch als Unterkunft dienen.

Geplant war die bemerkenswerte Tour bereits für das vergangene Jahr, als auch eine große Gruppe Gäste aus Loudéac nach Büdingen kommen wollte, was aber durch die Pandemie nicht möglich war. Die Franzosen hatten es sich im vergangenen Jahr aber nicht nehmen lassen, an Himmelfahrt wenigstens die 80 Kilometer von Loudéac nach Carnac zu laufen und zu fahren.

Bereits im Jahr 1989 waren schon einmal Sportler die Strecke von Loudéac nach Büdingen gelaufen und auch mehrere Radtouren von dort in die oberhessische Partnerstadt und umgekehrt fanden damals statt. Einmal fuhr auch der damalige Büdinger Bürgermeister Erich Spamer mit. Diese Besuche der besonderen Art trugen zur Festigung der mittlerweile fast 40-jährigen Städtepartnerschaft bei.

Am Freitagabend wurde das gesamte Loudéacer Team mit einem großen Fest in seiner Heimatstadt verabschiedet. Die Tagesetappen betragen alle ungefähr 200 Kilometer, die sich die Sportler in kleinere Einheiten aufteilen. Die erste Etappe begann noch in der Nacht und führte die Sportler bei bestem Wetter und in bester Stimmung am Samstag bis nach La Ferté Macé. Am Sonntag ging es von dort aus weiter nach Cergy Pointoise nördlich von Paris, von dort ging es nach Juniville nordöstlich von Reims. An diesem Dienstag führt sie von dort aus über Luxemburg nach Deutschland, wo in Riol, wenige Kilometer östlich von Trier, übernachtet wird, bevor es am Mittwochmorgen auf die letzte lange Etappe von 194 Kilometern nach Düdelsheim geht, wo das »Team der Hoffnung« am späten Nachmittag erwartet wird.

Programm bis Samstag

Dort gibt es zunächst bei Helmut Schnierle, der seit 25 Jahren jährlich seinen Jahresurlaub in Loudéac verbringt und Ehrenbürger der Stadt ist, einen kleinen Empfang und Abendessen in der Phönix-Gaststätte. Der SV Phönix Düdelsheim stellt auch seinen Platz für die Wohnmobile zur Verfügung, in Büdingen werden sie auf dem Stellplatz am Freibad stehen. Am Himmelfahrtsmorgen laufen und radeln die Bretonen nach Büdingen, unter Begleitung einiger hiesiger Sportler. Nach dem Empfang auf dem Marktplatz gibt es am Nachmittag Kaffe und Kuchen im Oberhof. Für Freitag ist ein Besuch der Keltenwelt am Glauberg geplant, am Samstag treten die Franzosen wieder die Heimreise an, nun alle in den Wohnmobilen.

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