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Jüdische Spuren in Nidda

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Von: red Redaktion

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Nidda (red). Seit Mitte des 13. Jahrhunderts gab es nachweislich Juden in Nidda. Sie betrieben Handel und Handwerk, gründeten Familien, nahmen teil am allgemeinen Vereinsleben… bis zum 1. April 1933. Mit der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler war das schöne, gesittete Leben für die Juden in Nidda vorbei. Sechs Jahre später, 1939, verschwanden sie gänzlich aus der Stadt.

Diesen fragilen verbliebenen Spuren können am Sonntag, 7. August, ab 14 Uhr interessierte Gäste zusammen mit der Natur- und Kulturführerin Sharon Rieck nachgehen.

Die ehemalige Synagoge, die Friedhöfe, die Stolpersteine und das im Jahr 2002 gegründete Zimmermann-Strauß-Museum sind Stationen auf dem Weg. Die Führung dauert circa zwei Stunden. Für die Teilnahme an der Führung bezahlen Erwachsene fünf Euro pro Person, Kinder unter zwölf Jahren sind kostenfrei. Um eine Spende für das Museum wird gebeten. Der Treffpunkt ist um 13.45 Uhr am Bürgerhaus Nidda am seitlichen Eingang. Eine Anmeldung unter Shari@ natur-kultur-wetterau.de oder per Telefon unter 0175/ 5241350 ist erwünscht.

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