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Kaichener hoffen auf das gute Pflaster

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Der FC Kaichen befindet sich im Aufwind. Nach einem miserablem Saisonstart in der Fußball-Kreisoberliga Friedberg hat sich der Aufsteiger in den zurückliegenden Wochen berappelt und freigeschwommen.

Der FC Kaichen befindet sich im Aufwind. Nach einem miserablem Saisonstart in der Fußball-Kreisoberliga Friedberg hat sich der Aufsteiger in den zurückliegenden Wochen berappelt und freigeschwommen. Eindrucksvolle Belege: ein 0:0 beim damaligen Spitzenreiter FC Ober-Rosbach )wo sogar ein FCK-Sieg möglich war) sowie zuletzt ein souveräner 3:0-Sieg gegen Mitaufsteiger TuS Rockenberg.

„Die drei Punkte gegen Rockenberg waren enorm wichtig, da der Gegner wie wir um den Klassenerhalt kämpft“, sagt Kaichens Pressesprecher Karl Stier. Aus seiner Sicht wäre es ungemein wichtig, am morgigen Donnerstag (20.15 Uhr) bei der SG Dorn-Assenheim/Weckesheim nachzulegen. Stier ist guten Mutes: „Dort haben wir in der Vergangenheit eigentlich immer gewonnen.“ Und die SG steht lediglich um einen Punkt und einen Platz (12) besser als der FCK da.

Der Aufschwung in Kaichen dürfte den einen oder anderen durchaus verwundern, ist doch mit Gerriet Fokken der Torschütze vom Dienst durch eine langwierige Knieverletzung an seinem rechten Schussbein zum Zuschauen gezwungen. „Ich rechne mit Gerriet erst wieder nach der Winterpause“, sagt Stier. Beruhigend, wenn die Niddataler, wie zuletzt gegen Rockenberg, Torsten Ofcarek in der Hinterhand haben. Der wurde spät eingewechselt und machte bei seinem ersten Ballkontakt mit dem 3:0 alles klar. „Schade, dass er beruflich bedingt nicht regelmäßig trainieren kann und daher oft nur in der Ib spielt oder eingewechselt wird“, sagt Stier über den schlitzohrigen Mittelfeldspieler und Bruder von Trainer Patrick Ofcarek.

Morgen Abend muss der FCK neben Fokken auch noch auf Defensivmann Rosini verzichten, der nach wie vor verletzt ist. „Gegenüber dem Spiel gegen Rockenberg sehe ich aber keinerlei Handlungsbedarf, die Mannschaft umzustellen“, verweist Stier in diesem Zusammenhang auch auf den vom FSV Kloppenheim zu Saisonbeginn gekommenen Marco Kus. Er sei erfolgreich vom torgefährlichen Mittelfeldspieler des FSV zum Abwehrmann umfunktioniert worden.

„Hauptsache, wir verlieren morgen Abend nicht“, meint Karl Stier abschließend, zumal man aus seiner Sicht schon genügend Punkte habe liegen gelassen. Dabei denkt er in erster Linie an die Hin- und Rückspielniederlage gegen Mitkonkurrent KSG 20 Groß-Karben: „Sechs ihrer bislang sieben Punkte hat die KSG von uns.“

Für den morgigen KOL-Spieltag gab Karl Stier folgende Tipps ab (alle Partien 20.15 Uhr): SG Dorn-Assenheim/Weckesheim – FC Kaichen 1:2, FC Ober-Rosbach – FV Bad Vilbel II 3:0, SV Nieder-Wöllsradt – SV Gronau 1:2, SV Bruchenbrücken – TuS Rockenberg 3:1, SV Staden – KSG 1920 Groß-Karben 4:0, FC Karben – VfB Petterweil 3:1. gg

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