Ekkehart Böing vom Zweckverband Niddaradweg und Cornelia Dörr, Geschäftsführerin Tourismus-Region Wetterau, beim Treffen der Anbieterkooperation in Bad Vilbel.
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Ekkehart Böing vom Zweckverband Niddaradweg und Cornelia Dörr, Geschäftsführerin Tourismus-Region Wetterau, beim Treffen der Anbieterkooperation in Bad Vilbel.

Anbindung an Massenheim ist gewünscht

  • vonChristine Fauerbach
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Auf Initiative von Jürgen Pfeiffer aus Bad Vilbel hat Cornelia Dörr, die Geschäftsführerin der Tourismus-Region Wetterau GmbH, die Mitglieder der Anbieterkooperation entlang des Regionalparks Niddaroute

Auf Initiative von Jürgen Pfeiffer aus Bad Vilbel hat Cornelia Dörr, die Geschäftsführerin der Tourismus-Region Wetterau GmbH, die Mitglieder der Anbieterkooperation entlang des Regionalparks Niddaroute zu Treffen in Bad Vilbel, Ranstadt und Florstadt-Staden eingeladen. Jürgen Pfeiffer von der Straußenwirtschaft Hasengasse und den „Pomolo“-Obstweinen Karben stört die wilde und uneinheitliche Beschilderung entlang des Niddaradweges.

Ihm stimmt Thomas Völp vom Gronauer Weinhaus Hamm zu, der die vorbildliche Beschilderung des Vulkanradweges und der Hohen Straße lobt und als Vorlagen empfiehlt. Er wünscht sich auch eine bessere Vernetzung samt Angebot der gastronomischen Betriebe und Vereine entlang des Niddaradweges bei Veranstaltungen. „Inwieweit werden parallel laufende Routen wie die Apfelwein- und Obstwiesenroute in die Maßnahmen eingebunden?“, will Pfeiffer wissen.

Die Antwort lautet: Teils sei dies bereits geschehen, teils würden weitere Kontakte geknüpft, damit diese alle auf einer gemeinsamen Karte dargestellt werden könnten. So mache der Lutherweg von der Wartburg nach Worms eine 60 Kilometer lange Schleife in die Wetterau. An den Niddaradweg anknüpfen soll künftig auch der noch in Planung befindliche Schwalmradweg. Ekkehart Böing, Geschäftsführer des Zweckverbandes Niddaradweg, fügt hinzu, dass eine große Vernetzung mit Themenradwegen wie den bereits genannten oder dem Vulkanradweg existiere oder angestrebt werde.

Rudolf Laupus vom Gästehaus Laupus-Hof wünscht sich am Niddaradweg in Vilbel in Höhe des Berufsförderungswerkes ein Hinweisschild mit Sehenswürdigkeiten wie der Auenkunst am Erlenbachufer oder dem Heimatmuseum sowie Gastronomie und Pensionen in Massenheim. Ekkehart Böing schildert, dass „Radtouristen immer öfter Übernachtungen entlang des Niddaradweges“ nachfragten.

„Für die Anbieterbroschüre „Regionalpark Niddaroute“ benötigt Frank Uwe Pfuhl von Land-Konzept in Niddatal Daten, Logos, Fotos und kurze Beschreibungen des Angebotes beim Aktionstag von den Betrieben, Vereinen und Institutionen. Jörg K. Wulf, Vereinsvorsitzender des KSV Klein-Karben, sagt angesichts der Kosten für die Maßnahmen und Aktionen: „Die steigende Nachfrage löst eine Kettenreaktion für die Kommunen aus. Man sollte die Städte wegen der Beschilderung ansprechen.“ Die Kommunen seien dem Zweckverband bereits angeschlossen“, entgegnet Böing. Weitere Mitglieder regten an, nachzuforschen, ob es keine Möglichkeit gebe, Zuschüsse aus bereits vorhandenen Töpfen zu bekommen.

(fau)

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