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All ihre Power legt Helen Schäfer (Mitte) in diesen Angriffsschlag. FSV Bergshausens Doppelblock ist machtlos.

Volleyball

Elfen wischen Teufelinnen eins aus

Die Befürchtungen bewahrheiten sich: Mit einem ganz engen Kader lässt sich das Saisonauftaktspiel nicht gewinnen. Und jetzt geht es gegen den siegreich gestarteten Nachbarn . . .

Sieht man vom Anfang und auch vom Ende ab, dann haben die Volleyballdamen der TG Groß-Karben in ihrem Oberliga-Auftaktspiel der FSV Bergshausen gut Paroli geboten und Satz zwei sogar für sich entscheiden können. Auf Grund des früh verlorenen ersten Durchgangs und eines vierten Satzes, in dem nach der Hälfte der Faden riss, gingen sie am Ende jedoch mit einem 1:3 (14:25, 25:23, 23:25, 15:25) vom Spielfeld. Am Samstag wartet bereits der nächste schwere Gegner auf sie: Nachbar SSC Bad Vilbel II, der beim TV Jahn Kassel mit 3:0 auftrumpfen konnte.

Mit nur acht Spielerinnen angetreten, benötigte die TG bereits im ersten Spiel die Hilfe von „Backup“ Helen Schäfer. Aber auch die Gäste waren lediglich zu acht angereist. Die „Elfen“ aus Nordhessen gingen hellwach ins Spiel und brachten die gastgebenden „Teufelinnen“ gleich mit ihren ersten Aufschlägen in arge Verlegenheit. Ehe sich’s die TG versah, lag sie auch schon mit 0:5 im Hintertreffen. Beim 9:11 war der Gleichstand dann aber zum Greifen nah, jedoch bald darauf hieß es 9:13 für Bergshausen, wenig später gar 11:18. Der Satz war damit für die TG gelaufen – 14:25.

In Satz zwei waren die TGlerinnen endlich auf Betriebstemperatur und erarbeiteten sich eine 4:1-Führung. Bergshausen glich zum 9:9 wieder aus. Fortan führte mal das eine, mal das andere Team. Gleichstand bei 23:23, das bessere Ende behielt dann mit 25:23 die TG.

Im dritten Satz ging es vom ersten Ballwechsel an ganz eng zu. Erst beim 17:14, als Gioia Frey, die wieder als Zuspielerin fungierte, eine Lücke in der gegnerischen Abwehr fand, lag der Vorteil auf Karbener Seite. Aber die Freude währte nur kurz. Beim 22:22 gab es fast die gleiche Situation wie im Satz zuvor. Eine Auszeit der Gäste wirkte: 24:22 für Bergshausen. Nun Auszeit der TG. Die wirkte auch: Anschluss zum 23:24. Noch einmal Auszeit für die „Elfen“. Und diesmal haben sie das Glück auf ihrer Seite. Der nächste Groß-Karbener Aufschlag gerät zu lang – 23:25 und nach Sätzen 1:2.

Die TG ließ sich aber nicht entmutigen, legte im vierten Satz los wie die Feuerwehr (7:2). Bergshausens Trainer Thomas Willisch griff mit einer Auszeit ein und brachte sein Team damit wieder zurück in die Spur (9:9). Nach dem 11:11 zog die FSV unaufhaltsam Schritt für Schritt davon, während auf Karbener Seite immer weniger zusammenlief. Die Quittung: ein 15:25 und damit ein 1:3. gg

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