Stellplätze für Wohnmobile

Karben soll Reiseziel für Wohnmobil-Touristen werden

Touristen, die im Wohnmobil reisen, könnten künftig Karben als Reiseziel ansteuern. Dafür wünscht sich Klein-Karbens Ortsbeirat Stellplätze für Wohnmobile nahe des Hallenfreizeitbades.

Touristen, die im Wohnmobil reisen, könnten künftig Karben als Reiseziel ansteuern. Dafür wünscht sich Klein-Karbens Ortsbeirat Stellplätze für Wohnmobile nahe des Hallenfreizeitbades.

Das sei ein „Uralt-Thema“, räumt Ortsvorsteher Reinhard Wortmann (CDU) ein. Und das Parlament habe das schon einmal abgelehnt, erinnert Ortsbeiratsmitglied Rainer Züsch (SPD). Doch „die Welt hat sich weitergedreht“, findet Wortmann, weshalb der Wunsch nun neu kommt. Peter Bader als kundiger Bürger und Wohnmobilist regt den erneuten Vorstoß an.

Sein Vorschlag: Auf der Wiese hinterm Parkplatz, der für die Anwohner der Straße Am Breul unlängst zwischen Hallenfreizeitbad-Parkplatz und Feuerwehrgelände entstand, sei genug Platz dafür. „Strom, Ver- und Entsorgungsleitungen vom Bad aus hinzulegen ist kein Problem“, erklärt Bader.

Solch ein Angebot locke schnell Touristen an. „Karben hat ein wahnsinnstolles Potenzial“ mit der Nidda und dem Radweg, mit der Nähe zu Bad Homburg und Frankfurt, findet der Wohnmobilist. Außerdem würden die Besucher garantiert das Hallenbad besuchen. „Die Leute lassen auch viel Geld in der Stadt.“ Zugleich werde der Platz kostenlos in Zeitschriften für Wohnmobil-Reisende bekannt gemacht. Fünf Euro Gebühr pro Tag und mindestens eine Höchstparkdauer von 48 Stunden regt er an.

Im Rathaus rennt er damit offene Türen ein. „Bürgermeister Rahn und ich sind dafür“, erklärt Erster Stadtrat Otmar Stein (CDU). Die Stadtwerke wollten nun die Kosten kalkulieren. Danach müsse das Stadtparlament entscheiden.

Damit die Kosten gering bleiben, überlegt Stein, zunächst die vier bis fünf bisher unvermieteten Pkw-Stellflächen auf dem vorhandenen, neuen Parkplatz umzugestalten. So könnten zwei oder drei Wohnmobil-Stellplätze entstehen. dpg

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