Plötzlich lief’s zackig

Für die Karbener ist die Nordumgehung lange eine unendliche Geschichte. Schon in den 1960er Jahren gibt’s erste Ideen. Ab den 1970er Jahren wird die Straße konkret geplant, durchläuft die Planungsabschnitte quälend langsam.

Für die Karbener ist die Nordumgehung lange eine unendliche Geschichte. Schon in den 1960er Jahren gibt’s erste Ideen. Ab den 1970er Jahren wird die Straße konkret geplant, durchläuft die Planungsabschnitte quälend langsam.

Unter anderem dauert es neun Jahre, bis das Land die Umweltverträglichkeitsstudie fertig hat. Jeder Karbener Bürgermeister beschäftigt sich damit. In den 1990er Jahren bildet sich in Groß-Karben unter Anwohnern die Bürgerinitiative „Rettet die Nidda-Aue“. 2006 formiert sich auch eine Befürworter-BI „Nordumgehung jetzt!“, die unter anderem zu Protest-Demos aufruft.

2011 klagen die Gegner gegen die Baugenehmigung. Ihre Klage ziehen sie 2012 zurück, nachdem die Stadt zusätzlichen Lärmschutz zusagt. 2013 beginnt der Bau der 3,2 Kilometer langen Straße plötzlich zackig: Das Land akzeptiert eine von Bürgermeister Guido Rahn (CDU) vorgeschlagene Vorfinanzierung durch die Stadt. dpg

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