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Bemalte Steine der Zukunft

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Die Schülerinnen und Schüler haben gemeinsam Steine bemalt. © Red

Karben (pm). Die Schülerinnen und Schüler der drei Deutsch-als-Zweitsprache-Klassen (DaZ) haben während der Projektwoche an der Kurt-Schumacher-Schule klasseninterne Projekte abgearbeitet. An einem Vormittag bemalten die Kinder und Jugendlichen mit Acrylfarben selbst gesammelte Steine zum Thema »Zukunft«. Es entstanden »wunderschöne und sehr unterschiedliche Kunstwerke, die das Thema interpretierten«, teilt die Schule mit.

So wurden beispielsweise Farbkombinationen aus der afghanischen und der deutschen Flagge geschaffen, das Gelb und Blau der ukrainischen Flagge wurde häufig abstrakt eingesetzt.

Weiter wachsen

Ein Stein wurde in eine knallige Erdbeere verwandelt, um die Hoffnung auf ein fruchtbares Ankommen in Deutschland zu symbolisieren. Eine ähnliche Metapher wählte ein weiterer Schüler: Sein brauner Stein soll Schokolade darstellen. Auch ein Engel war zu finden, der die Familie hier in der Ferne und der Heimat behüten soll. Nachdem die Steine mit einem Lack zur besseren Haltbarkeit in der Witterung für die Ewigkeit besprüht worden waren, legten die Schülerinnen und Schüler an einem selbst gewählten Platz die Steine zu einer gemeinsamen Steinschlange aus. Den Schlangenkopfstein malte eine künstlerisch sehr begabte ukrainische Schülerin. Die Steinschlange sonnt sich nun an einem zentralen Ort der Schule und wartet darauf, weiter anzuwachsen. »Hoffentlich werden sich in Zukunft weitere Klassen beteiligen und so zeigen, dass wir eine bunte und offene Schulgemeinde sind, die gemeinsam wächst«, teilt die Schule mit.

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