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»CDU vor Ort« beim Reiterhof Laupus

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Fototermin mit Bürgermeister Guido Rahn (3. v. l.) auf dem Laupushof in Rendel mit dem »Team Laupus« und den Mitgliedern des Karbener CDU-Stadtverbands © Red

Karben (pm). Fernab vom Turnierstress leben die Pferde auf dem Gelände des Offenstalls Laupus in Rendel zwar nach Regularien, aber so frei, dass sie den eigenen Tagesablauf wie Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme, Bewegung und Geselligkeit untereinander selbst bestimmen können.

Wie das funktioniert, das erfuhr eine Besuchsdelegation im Rahmen der Reihe »CDU vor Ort«: Alle Pferde werden bei Ankunft auf der Anlage im Fütterungs-Computer gespeichert und erhalten einen Chip im Halsband, oder er wird in die Mähne eingeflochten. Dieser verschafft Zugang zu den Einzelständern für Heu und Kraftfutter. »Der Lernprozess für die Pferde dauert bei manchen gar nicht lange, bei anderen wiederum etwas länger« sagt Christel Laupus. »Wir helfen den Neulingen natürlich mit viel Geduld, bis sie es verstanden haben und es alleine können.« Stroh und Wasser stehen jederzeit zur Verfügung.

Den Offenstall Laupus gibt es schon seit 2002, die Idee dafür entstand im Jahr 2000 mit der Geburt der eigenen Stute »Ribelle« und einem weiteren damals zugekauften Fohlen.

Durch Mund-zu-Mund-Propaganda sei die Zahl der Pferde im Offenstall gewachsen. Die Haltung und das Angebot für die Einstellung der Pferde habe sich aufgrund der Erfahrungen und Erkenntnisse immer wieder geändert und verbessert. 2013 entstand der »Aktivstall«. Heute beherbergt die Anlage 65 Pferde. Bewirtschaftet wird sie von der Familie Laupus, sie ist in der dritten Generation auf dem Hof aktiv. Die Jüngsten pflegen und trainieren ihre eigenen Ponys. Bernd Laupus erklärt, dass die Offenstall-Haltung für die Pferde ein freies Bewegen, Spielen und Toben bedeute. Die Einstreu habe man von ehemals Stroh auf Pellets umgestellt, die die Feuchtigkeit gut aufnehmen. Die Pferdeäpfel würden draußen maschinell und in den Unterständen händisch aufgesammelt. »Neben Freizeitspaß, Ausritten, Kursen und dem guten Miteinander der Einstellenden gibt es vielfältige Trainingsmöglichkeiten auch für den Turniersport im Englisch- sowie im Westernreiten. Es stehen Reithalle, -platz und Longierhalle zur Verfügung«, erläutert Christoph Laupus.

»Auch die eigentliche Wurzel des Betriebs - die Landwirtschaft - werde noch aktiv auf 100 Hektar betrieben. Für die Pferde stehen drei Hektar an Weideflächen zur Verfügung«, sagt Bernd Laupus. »Natürlich werden wir alle jeden Tag gefordert, es ist ein Sieben-Tage-Job, aber es macht riesig viel Spaß, von so viel ausgeglichenen, zufriedenen Pferden umgeben zu sein«, ist die Meinung von Michelle Laupus.

Die Delegation zeigte sich sehr beeindruckt, »wie selbstverständlich und friedlich das Miteinander der Pferde in einer Herde sein kann«. Die Offenstall-Haltung habe hier sicher auch einen großen Anteil, meinte Reinhard Wortmann vom CDU-Stadtverband.

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