Tempo 30 vor Kitas und Schulen

  • Holger Pegelow
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Karben (pe). Erfreuliche Nachrichten gibt es von der Stadtpolizei Karben für alle Kinder und Eltern: Sämtliche Kindertagesstätten und Schulen im Stadtgebiet liegen entweder in Tempo-30-Zonen oder an Straßen, in denen Tempo 30 in Höhe der Einrichtungen vorgeschrieben ist.

Das Thema Verkehrssicherheit beschäftigte wieder einmal die Stadtverordnetenversammlung, die im Bürgerzentrum tagte.

Die Stadtverordneten erhielten in den schriftlichen Mitteilungen des Bürgermeisters auch Informationen der Stadtpolizei. Die nahm Stellung zu einem einstimmig verabschiedeten Prüfantrag bezüglich der Verkehrssicherheit. Er ging auf eine SPD-Initiative zurück. In dem Antrag vom Juli hieß es, der Magistrat werde beauftragt, hochfrequentierte Verkehrswege (u. a. von »Neue Mitte« über Kino bis Schwimmbad sowie rundum Kindergärten, Schulen und allen Schulwegen laut Schulwegeplan) auf ihre Sicherheit und Praktikabilität für Fußgänger/innen sowie Auto- und Radfahrende zu prüfen und ggf. nachzubessern. Zur Verbesserung könnten folgende Maßnahmen getroffen werden: Kennzeichnung und Markierung von Fußgängerüberwegen durch Zebrastreifen oder »Schachbrettmuster«; Beschilderungen und Warnhinweise; Tempo-30-Zonen; Überprüfung von Sichtverhältnissen durch bestehende Parkflächen (ggf. Parkverbote).

Im ständigen Austausch

In den Informationen der Stadtpolizei in der Dezember-Sitzung heißt es, die Straßenverkehrsbehörde sei in ständigem Kontakt mit den Schulleitungen, um die Schulwege zu planen. Als Beispiel nennt die Stadtpolizei hier das Schachbrettmuster am Bahnhof (diese Zeitung berichtete). Es würden immer weitere Verbesserungen angestrebt. Derzeit sei die Aufbringung eines Schachbrettmusters in Höhe des Tegut-Marktes in Okarben im Gespräch mit dem Regionalen Verkehrsdienst der Polizei.

Zudem hebt die Stadtpolizei in ihren Mitteilungen hervor, dass alle Straßen, die von klassifizierten (Haupt-)Straßen abgehen, Zone-30-Bereiche seien. Das Mütterzentrum in Burg-Gräfenrode, die Kindergärten in der Dieselstraße und in der Klein-Karbener Straße liegen an Hauptstraßen, in denen Tempo 30 ausgeschildert worden sei.

»Es ist also erkennbar, dass die Straßenverkehrsbehörde im ständigen Austausch mit den verschiedenen Stellen ist und auf Beschwerden und Anregungen reagiert«, heißt es in der Stellungnahme zu dem Stadtverordneten-Prüfantrag abschließend.

Dieser Artikel stammt aus der Wetterauer Zeitung.

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