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Vierte 1. Klasse im Sommer

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Schulleiterin Hilke Bender hat zur Information für die Schulgemeinde den Bauplan im Flur vor dem Sekretariat angebracht. © Christine Fauerbach

Karben (WZ). Am Donnerstag hat diese Zeitung über die Erweiterung der Groß-Karbener Pestalozzischule berichtet. Schulleiterin Hilke Bender bittet um einige Änderungen des Berichteten.

So habe sie nicht von zwei Millionen Euro Kosten gesprochen. Sie sagt: »Mir sind keine finanziellen Aufwände bekannt.« Deshalb entspreche auch der Satz »…hat die Pläne für die mehr als zwei Millionen teure Schulerweiterung mehrfach überarbeitet - weshalb sich der Baubeginn um zwei Jahre verzögerte« inhaltlich nicht der Wahrheit, schreibt Bender.

Nicht richtig wiedergegeben worden sei der Satz: »Ab dem Sommer sind wir vierzügig, das heißt, es gibt vier Klassen je Jahrgang, sagt Schulleiterin Hilke Bender. Bereits jetzt werden Klassen in vier Containern…« Richtig sei, dass man ab dem Sommer 2022 voraussichtlich eine vierte 1. Klasse einschule. Das bedeute »selbstverständlich nicht, dass wir vierzügig werden, die Jahrgänge 2 bis 4 bleiben weiterhin dreizügig«, schreibt Bender. Auf dem Schulhof der benachbarten Kurt-Schumacher-Schule stünden nicht vier Container, sondern zehn. Davon würden zurzeit sechs Container als Klassenräume genutzt sowie vier für die Ganztags- und Schülerbetreuung. Bender moniert auch den Satz: »Der größte Einschnitt ist jedoch die Verkleinerung des Schulhofes…« Die Verkleinerung sei nur in der Bauphase.

Und auch folgender Satz sei so nicht von ihr gesagt worden, schreibt die Schulleiterin: »Hilke Bender wünscht sich, dass der Karbener Weg im nordöstlichen Teil auch nach dem Abschluss der Bauarbeiten für den Verkehr gesperrt bleibt. Die neu gewonnene Fläche sei ideal für einen gemeinsamen Schulhof von Kurt-Schumacher- und Pestalozzischule.« Bezüglich der Spielplatznutzung habe sie gesagt, »…dass wir die Möglichkeit hatten, bei der Neugestaltung des Spielplatzes mitzureden. Dies bedeutet jedoch nicht, dass wir ab sofort den Spielplatz als Erweiterung des Pausenhofes tagtäglich nutzen können. Der Spielplatz ist als Ausweichfläche gedacht, die - wenn es gar keine andere Lösung geben sollte - auch mal für eine Klasse miteinbezogen werden kann. Hier würden wir auch die Anwohner/innen massiv stören, denn der Pausenlärm einer Grundschule ist mit Sicherheit nicht mit der Geräuschkulisse eines nachmittäglichen Spielplatzbesuches zu vergleichen«.

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