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Kasse machen für die Jugendfeuerwehr

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Für einen guten Zweck zieht Bürgermeister Guido Kempel die Waren über das Kassenband. © Oliver Potengowski

Gedern (ten). »Was iss’n hej lous«, staunte eine Kundin, als sie am Gründonnerstag im Rewe-Markt von Lucass Onar ihren Ostereinkauf bezahlen wollte. Statt der gewohnten Mitarbeiterin saß ihr Bürgermeister Guido Kempel gegenüber und zog die Waren über das Kassenband.

Dabei stand ihm die erfahrene Angestellte Beate Sauer zur Seite. Denn so routiniert und einfach, wie die Arbeit an der Kasse für Laien aussehen mag, ist sie im Detail nicht. Da muss Obst gewogen oder der Preis von Hand eingegeben werden, wenn Etiketten nicht lesbar sind. »Hat ein bisschen lange gedauert«, kommentierte ein Kunde, dessen Frau selbst in einem Rewe-Markt arbeitet, scherzhaft. »Die jungen Leute halt.«

Eine halbe Stunde kassierte Kempel am Morgen des Gründonnerstags an Kasse 3 des Rewe-Marktes. Onar hatte versprochen, die Umsätze, die Kempel in dieser Zeit buchte, für die Gederner Jugendfeuerwehren zu spenden.

Die gemeinsame Spendenaktion hatten sich die beiden anlässlich der Wiedereröffnung des Marktes vor einigen Wochen ausgedacht. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. An Kempels Kasse bezahlten die Kunden während der halben Stunde insgesamt 457,71 Euro, die nach Ostern an die Jugendabteilungen der Feuerwehr übergeben werden.

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