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Kita soll im Sommer eröffnen

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Von: red Redaktion

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Natalie Pawlik und Bürgermeister Herbert Unger beim Antrittsbesuch der Bundestagsabgeordneten in Florstadt. © pv

Florstadt (red). Die Entwicklung der Stadt, die anstehenden Herausforderungen für die Region und die Unterstützungsmöglichkeiten seitens der Bundespolitik standen im Mittelpunkt eines Gespräches zwischen Natalie Pawlik (SPD) und Bürgermeister Herbert Unger (SPD) im Rathaus. Das teilt die Bundestagsabgeordnete nach ihrem Antrittsbesuch in Florstadt in einer Pressemitteilung mit.

Einen besonderen Fokus hätten die beiden SPD-Politiker auf den anstehenden Glasfaserausbau und die Situation der Kinderbetreuung in Florstadt gerichtet. »Als neue Koalition wollen wir die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter voranbringen und die Startchancen für Kinder stärken. Dafür sind vor allem die frühkindliche Bildung und die Kinderbetreuung vor Ort wesentliche Bausteine«, erklärte Pawlik, die Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales ist. »Den weiteren Ausbau von Kita-Plätzen wollen wir mit einem bundesweiten Investitionsprogramm vorantreiben und die Kindertagespflege als Angebot der Betreuung weiterentwickeln.«

Nachdem im vergangenen Frühsommer der Spatenstich für die neue Kita »Auenland« in Nieder-Florstadt gesetzt wurde, soll diese bereits zu den diesjährigen Sommerferien eröffnen. »Der Neubau ist mir ein Herzensanliegen«, betonte Unger.

2,1 Millionen Euro Bundeszuschuss

»In wenigen Monaten wird die Kita ›Auenland‹ auf dem ehemaligen Teilgrundstück des Tennisclubs eröffnet. Innerhalb kürzester Zeit wurde der Neubau geplant und umgesetzt. Das war ein vorbildliches Zusammenwirken von allen Beteiligten. Als Stadt investieren wir rund sieben Millionen Euro in die Zukunft unserer jüngsten Mitbürgerinnen und Mitbürger. Darauf bin ich sehr stolz«, sagte Rathauschef Unger über sein aktuell größtes Projekt.

»Florstadt ist mit dem Bau der Kita ein Vorbild für viele Kommunen deutschlandweit. Bürgermeister Unger zeigt eindrucksvoll, wie kleine Kommunen mit der Hilfe der Fördermittel des Bundes Großes leisten können. Mit 2,1 Millionen Euro Zuschuss aus Bundesmitteln wird der Neubau der Kita mit der maximal möglichen Summe gefördert. Hier werden politische Beschlüsse aus Berlin in handfeste Taten umgesetzt«, sagte Pawlik.

Kommunen entlasten

Sie verwies zudem auf den Koalitionsvertrag auf Bundesebene. »Wir haben klar festgehalten, dass die Kommunen entlastet werden sollen. Daher wollen wir einen Föderalismusdialog eröffnen, in dem die Aufgaben und die Finanzierung von Bund, Land und Kommunen transparenter und effizienter geregelt werden sollen.« So könne auch der passgenaue Einsatz von Fördermitteln verbessert werden.

Eine große Chance für Florstadt sei auch der Ausbau des Glasfasernetzes für schnelleres Internet. »Die heute noch ausreichende Kapazität wird bald schon überholt sein. Homeoffice, Streaming-Angebote, die technologische Entwicklung zum Smarthome oder das autonome Fahren werden auf Dauer nur mit dem Ausbau des Glasfasernetzes möglich sein. Hier bleiben wir am Puls der Zeit«, erklärte Herbert Unger. Und Natalie Pawlik lobte: »Florstadt ist bereit für die Zukunft.«

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