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Mit Siebenmeilenstiefeln schreitet Karbens Stadtmitte derzeit in ihrer Entwicklung voran. Luisenthaler Straße und Selzerbrunnencenter gibt es, die Neue Mitte und das Wohngebiet Taunusbrunnen entstehen gerade. Mit dem Brunnenquartier folgt dann der letzte Mosaikstein.

Mit Siebenmeilenstiefeln schreitet Karbens Stadtmitte derzeit in ihrer Entwicklung voran. Luisenthaler Straße und Selzerbrunnencenter gibt es, die Neue Mitte und das Wohngebiet Taunusbrunnen entstehen gerade. Mit dem Brunnenquartier folgt dann der letzte Mosaikstein.

Was zeigt: Hier entsteht nicht irgend ein beliebiges Baugebiet. Sondern ein Teil des Herzens der Stadt. Und zwar derjenige, der als letzter die Chance hat, Fehler vergangener Vorhaben ein wenig zu korrigieren. Denn beileibe ist ja nicht alles so toll geworden, wie sich das die Karbener erhofft haben.

Immerhin haben Bellevue und der Rewe-Bau die architektonische Bausünde der "Talstation" (mit der Apotheke darin) ein wenig eingefangen. Doch wirkt das Selzerbrunnencenter bis heute besonders gesichtslos. Das City-Center leidet immer wieder unter Leerständen. Und bisher funktionieren und wirken die verschiedenen Bereiche einzeln für sich. Ein Stadtzentrum ist das noch lange nicht. Gut, das wird es wohl auch nie. Nicht nur, weil ein zentraler Platz oder eine alte, historische Struktur fehlen. Doch mit dem Brunnenquartier wird sich noch mehr zeigen: Eine mindestens optische, auf jeden Fall aber städtebauliche Einfassung fehlt dem Zentrum. Zum Beispiel eine Allee von der Neuen Mitte bis zum Rathaus. Oder ein großer (und wenn nur angedeuteter) Platz von der Neuen Mitte bis zum Kreisverkehr. Oder eine andere, zündende Idee. Einfach etwas, das verbindet. Und jedem zeigt, wo die 48 Jahre junge Stadt endlich ihre Mitte findet.

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