Kommentar: Kunstrasenacker ist endlich Geschichte

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Eine halbe Million Euro für einen Kunstrasenplatz? Na, da pampert die Stadt den FC Karben aber ganz gewaltig – wird manch ein Kritiker nun womöglich denken. Die Ansicht kann man haben. Doch sie ist reichlich unfair.

Eine halbe Million Euro für einen Kunstrasenplatz? Na, da pampert die Stadt den FC Karben aber ganz gewaltig – wird manch ein Kritiker nun womöglich denken. Die Ansicht kann man haben. Doch sie ist reichlich unfair.

Denn die Kommune gibt sich beständig Mühe, alle Vereine und besonders die Fußballer zu unterstützen. Das haben die Zwanziger aus Groß-Karben als vorletzte erlebt, als die Stadt ihnen einen nagelneuen Kunstrasenplatz neben das Stadion setzte. Zugegeben als Ausgleich dafür, dass sie die alte Sportplatzfläche im Ort versilbern konnte. Das haben zuletzt die Rendeler erlebt, als die Stadt ihnen einen neuen Kunstrasen bezahlte.

Nun sind eben die Klein-Karbener dran. Und zwar zu Recht, wie jeder bestätigen kann, der den alten Kunstrasenacker kannte. Mit sogar schon gefährlichen Absätzen im Kunststoff. Es ist höchste Zeit, dass der FCK und die KSV-Jugend auf neuem Grün auflaufen können. Natürlich wachsen die Wünsche der Vereine in den Himmel. Das ist verständlich.

Bisher aber gelingt es der Stadtregierung, alle halbwegs zu befriedigen. Nicht immer sofort, sondern nach und nach. Mehr geht auch gar nicht, wenn die Karbener nicht erheblich mehr Steuern zahlen wollen. Daran muss jeder denken, der mehr, mehr, mehr fordert.

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