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Kontrollen, Schranken oder Hinweisschilder?

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Limeshain (jwn). Der Verkehr auf dem Verbindungsweg zwischen Hainchen und der Waldsiedlung, der keine offizielle Straße ist, erregt weiterhin die Gemüter. Das haben erneute Anträge von UBL und Grüne in der jüngsten Gemeindevertretersitzung gezeigt.

In einer Zusammenkunft des Verkehrssicherheitsausschusses Ende Juni diskutierten die Mitglieder ausführlich darüber, wie der Verkehr auf diesem Verbindungsstück eingeschränkt werden kann. Da war beispielsweise vom Aufstellen von Schildern, die auf Radarkontrollen hinweisen, von Schranken sowie von verstärkten Kontrollen die Rede.

In der Gemeindevertretersitzung fasste Ronny Strohschnitter, der stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses (SPD), die Diskussion im Ausschuss noch einmal zusammen. »Eigentlich wollen wir doch, dass der Verkehr auf diesem Wege so weit wie möglich eingeschränkt wird. Deshalb gehen die beiden Anträge in die falsche Richtung. Statt Kontrollen sollte unser Ziel die Einschränkung sein«.

Weil zur Beschlussfassung spezieller Maßnahmen noch zu wenige Informationen vorliegen, beschlossen die Gemeindevertreter, dass sich der Gemeindevorstand bei der Polizei erkundigt, ob der Autoverkehr auf diesem Weg überhaupt weiter eingeschränkt werden kann oder nicht. Darüber hinaus sollen schon jetzt Verkehrskontrollen durchgeführt werden, zudem soll eine Verkehrszählung erfolgen. Anhand dieser Ergebnisse soll dann im Ausschuss über ein weiteres Vorgehen entschieden werden. Diesen Beschluss trafen die Gemeindevertreter einstimmig.

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