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Kreativangebote, Experimente und Exkursionen

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Beim Erinnerungsbild mussten die selbst gebastelten Feuerwehrfiguren dabei sein. © Elfriede Maresch

Schotten (em). Auch in diesen Sommerferien hat es ein besonders familienfreundliches Angebot in Schotten gegeben: die Ferienbetreuung im evangelischen Dekanatsjugendhaus. Am Programm vom 15. August bis 2. September nahmen jeweils über 40 Kinder zwischen sechs und elf Jahren aus der Großgemeinde teil, die sich wochenweise von 10 bis 15 Uhr einschließlich Mittagessen einwählen konnten.

Möglich ist dies dank der finanziellen Förderung durch die Stadt und durch den Einsatz der Fachkräfte und Teamer des Dekanatsjugendhauses.

Neben Gemeindepädagogin Gunde Boller war Elisabeth Part als Koordinatorin im Einsatz, dazu die Ehrenamtlichen Vanessa Rößler, Marcel Groß, Patricia Wailand, Tim Bouree, Kristin Brunow, Jolin Brunow, Leonie Schneider, Franziska Kessel, Lea Müller, Nele Frank und Lennart Decher. Das Dekanatsjugendhaus bot mit mehreren Räumen, Küche, Kreativwerkstatt, Hof und Grünfläche sowie dem angrenzenden Kleinsportfeld der Gesamtschule einen günstigen Rahmen für Kinder, die spielen und toben wollen. Erfreulicherweise wurde das Programm durch Angebote der Schottener Vereine und Initiativen ergänzt. Für die Finanzierung half eine 500-Euro-Spende von »Bonni & Kleid«.

An dem lebhaften Treiben im und um das Haus freute sich bei ihrem Besuch Dekanin Birgit Hamrich, begleitet von Präses Rolf Hartmann.

Gruppen wechseln wochenweise

Da die Kindergruppe in ihrer Zusammensetzung wechselte, begann jede Woche mit Kennenlernspielen, in den nächsten Tagen ergänzt durch Kreativangebote, Spiele im Alteburgpark, in der Sporthalle und an der Warte, eine Schnitzeljagd, ein Heimgeländespiel und Zeit zur freien Beschäftigung. Von den städtischen Einrichtungen konnte das Freibad und das Gelbe Haus kostenlos genutzt werden, faszinierend waren dort bei der MakerTime die kleinen physikalischen Experimente von Bibliotheksleiterin Nicole Kapeller.

Im Vulkaneum hatten die Kinder viel zu bestaunen. Weitere Kreativangebote brachte die Leiterin des Kinderschutzbunds Schotten, Marianne Zimmer, mit. In die Techniken des Tennisspiels weihte Winfried Gerhard (TC Schotten) ein. Mehrmals konnten die Gruppen kostenlos den Vogelpark der Schottener Sozialen Dienste besuchen und wurden zum Mittagessen eingeladen. Die Bergwacht Schotten bot mehrfach »Erste Hilfe Mini« an. Sie teilte die jungen Besucher in drei Kleingruppen auf, die abwechselnd den Rettungswagen kennenlernten, die Trage ausprobierten und das Maskottchen, den Bären Rudi, von Kopf bis Fuß verbanden.

Eines der Highlights der zweiten Woche war das Gardetanzangebot von Mareike Appel (Faschingsclub Einartshausen). Die Kinder konnten Kostüme anprobieren, und die tanzerfahrene Vorsitzende zeigte ihnen Grundfiguren. Sechs Kinder folgten der Einladung des TGV-Veteranen Erwin Mengel und machten das Sportabzeichen. Beim Rundgang mit Gerhard Koch (Naturschutzgruppe Eschenrod) lernten die Jungen und Mädchen Tiere und Pflanzen der Streuobstwiesen, Insektenhotels und Fledermauskeller kennen.

Wichtiges über die Ausrüstung und Arbeit der Wehrleute bekam die Gruppe bei Sarah Keil (Feuerwehr Schotten) gezeigt, und die knuffigen kleinen Feuerwehrfiguren, die sie mit den Kindern bastelte, wurden stolz mitgenommen.

Im Dekanatsjugendhaus selbst entstand ein Minigolfspiel. »Beauty Time« war das Angebot, das modebewusste Mädchen genossen. Erwachsene mögen »Slime Time« mit einer selbst gemachten diffusen Masse in schreienden Farben ein schräges Angebot finden, aber die Kinder hatten absoluten Spaß dabei. Ein Tagesausflug ins Freibad Einartshausen schloss die zweite Woche ab.

In der dritten Woche gab es auch den Wandertag »Wald erleben« mit Otto Heinz (Forstamt Schotten), einen Tagesausflug zum Hoherodskopf samt dem Weg über den Baumkronenpfad und dem Ausprobieren von Adventure Golf. Fasziniert waren die Kinder vom »Steinzeitfeuer machen«, das ihnen Andreas Betschart (Pastor der Stadtmission Schotten) mit Zunderschwämmen, Feuerstein und Stahl zeigte.

Die schönste Rückmeldung kam von einem Achtjährigen, als ihn seine Mutter abholte: »Also nächst’ Jahr, da komm isch awwer für sechs Woche!«

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