Politik

Landtagsabgeordnete Lisa Gnadl will die SPD erneuern

Große Herausforderungen gemeinsam anpacken, das inhaltliche Profil schärfen und die Organisation verbessern – das will die neue Vorsitzende der Wetterauer SPD, Lisa Gnadl.

Auf dem Unterbezirksparteitag der Wetterauer SPD wurde die Landtagsabgeordnete Lisa Gnadl aus Altenstadt zur neuen Vorsitzenden gewählt. Sie setze sich mit 63,6 Prozent gegen ihren Mitbewerber, den Wölfersheimer Bürgermeister und künftigen Ersten Beigeordneten des Regionalverbands FrankfurtRheinMain, Rouven Kötter, durch.

Gnadl bedankte sich bei Kötter für die faire Auseinandersetzung – und bei ihrem Vorgänger Joachim Arnold, „Arnold hat die Wetterauer SPD geeint und als Vorsitzender ein neues Finanzierungsmodell für die künftigen Wahlkämpfe aufgestellt, die es jedem SPD-Mitglied ermöglichen, für ein Mandat zu kandidieren“, betonte sie.

Ihr Ziel sei es nun, die Partei inhaltlich und organisatorisch von unten zu erneuern und zu stärken. „Wir werden nun gemeinsam vieles anpacken, begonnen mit der besseren Einbindung unserer Mitglieder und der vielen Neumitglieder, der inhaltlichen Schärfung unseres Profils, aber auch mit organisatorischen Verbesserungen“, sagte Gnadl zu ihren Plänen. Gnadl mahnte die Verantwortung der SPD im Hinblick auf die drängenden Zukunftsfragen an. Dies sei im Hinblick auf die massiven gesellschaftlichen Veränderungen, die auch im Wetteraukreis zu spüren seien, eine wichtige Aufgabe für die Sozialdemokraten.

Rouven Kötter zeigte sich als fairer Verlierer und wünschte Gnadl viel Erfolg und eine glückliche Hand. „Du kannst dir sicher sein, dass ich hinter dir stehe und dich unterstütze, wann immer ich kann“, betonte er. Er rief auch diejenigen, die ihm seine Stimme gegeben hatten, dazu auf, nun geschlossen und solidarisch hinter Lisa Gnadl zu stehen und gemeinsam für den Erfolg der Wetterauer SPD zu arbeiten. Gnadl zeigte sich in ihrem Appell kämpferisch: „Jetzt gilt es, geschlossen die SPD nach vorn zu bringen und den Blick auf das Wahljahr 2018 zu richten. Mit der hauptamtlichen Kreisbeigeordneten und Sozialdezernentin des Wetteraukreises, Stephanie Becker-Bösch, haben wir eine hervorragende Kandidatin für das Amt der Landrätin am 4. März, die wir nach Kräften unterstützen.“

(red)

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