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Lichterzauber im Kurpark Bad Salzhausens

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Geschätzte 8000 bis 10 000 Besucher kamen zum Lichter- und Parkfest in den Kurort, genossen Tausende von Kerzen und Strahlern sowie das unterhaltsame Programm.

Bad Salzhausen (em). Über die Beliebtheit des Park- und Lichterfestes in Bad Salzhausen braucht man nichts zu sagen: geschätzte zwischen 8000 und 10 000 Besucher genossen zwischen Glockenhaus und Salzwiese den Sommer und alles, was das Programm vom Nachmittag bis in die Nacht zu bieten hatte. Die Organisatoren vom Niddaer Kulturmanagement hatten sich viel einfallen lassen. Austoben auf dem Hüpfschloss, beim Fußball-Dart, Staunen und Mitmachen bei Clown Ichmaels Bewegungszirkus und seiner Kinderdisco, bei den fragilen Riesengebilden oder dem Miniseifenblasenregen von Performerin Christiane Alles, die im nächtlichen Glanz der Lampions noch viel magischer leuchteten als bei Tag. Die Eltern konnten ganz entspannt dabei sein und das kulinarische Angebot genießen. Und da zeigten überwiegend die Gastronomen der Region, was Hessen zu bieten hat: Säfte und Schorle von Streuobstwiesen, das Premierenrezept »Schokokuss mit Schokokeksen drin« aus der Schottener Manufaktur, frisch gerösteten Kaffee, dazu Kuchen der Kindertagesstätte »Sonnenkäfer«, deftige oberhessische Fleisch- und Wildspezialitäten vom Grill und vieles mehr. Die Schlangen an den Verpflegungsständen waren lang. Hauptanziehungspunkt war die große Bühne. Martin Guth (Kulturmanagement) moderierte charmant und unterhaltsam. Gegen Abend kam das Salzbach-Duo, Katharina Heller (Gesang) und Udo Franzke (E-Piano) mit Olidie-Goldies und Protestsongs. Ein schönes Bild boten die Mädchen der Gruppe »Jump Rope Team« aus Butzbach bei ihrer Seilgymnastik mit akrobatischem Geschick. So ironisch wie mitreißend setzte die Tanzgruppe »Impuls« des TV Nidda mit Trainerin Sonja Rausch den amerikanischen Traum »Von der Tellerwäscherin zur Millionärin« in Choreografie um. Die Temperamentvollen der Showband »Friends Live« boten eine hinreißende Mischung aus Lichterzauber und Charts-Titeln, brachten einige Große und viele Kleine zum Tanzen - so weit es der Platz überhaupt zuließ. Und dann blieben im tiefen Dunkel nur noch die atemberaubende Feuershow und das Feuerwerk. Die Unentbehrlichen hinter den Kulissen nimmt man oft bei einem solchen Fest nicht wahr. So war das Team der DRK-Bereitschaft Nidda mit Auf- und Abbau des Sanitätszeltes von 14 Uhr bis um 3 Uhr am Sonntagmorgen im Einsatz.

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