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Mehr als 40 Jahre bei der Stadt

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Stadträtin Christel Knöpp und Bürgermeisterin Ulrike Pfeiffer-Pantring gratulieren den sechs Erzieherinnen, die seit vielen Jahren in diesem Beruf arbeiten. Knöpp ehrt anschließend die Bürgermeisterin, die seit über 40 Jahren im öffentlichen Dienst ist. © Oliver Potengowski

Ortenberg (ten). Im Rahmen der jüngsten Stadtverordnetenversammlung ehrte Bürgermeisterin Ulrike Pfeiffer-Pantring sechs Erzieherinnen der Ortenberger Kindertagesstätten (Kitas), die zum Teil bereits seit mehr als 40 Jahren im Dienst sind. Sichtlich überrascht war die Bürgermeisterin, als sie anschließend durch die Stadträtin Christel Knöpp selbst für vier Jahrzehnte im öffentlichen Dienst geehrt wurde.

Anerkennung für die Erzieherinnen

Ganz bewusst hatte Pfeiffer-Pantring die Stadtverordnetensitzung als Rahmen für die Ehrungen ausgewählt. Der große Rahmen drückt die besondere Anerkennung für die Leistungen der Erzieherinnen für die Gemeinschaft aus. Dass für diese ihr Beruf auch Lebensinhalt ist, zeigten die Biografien. Doris Gottwals begann 1975 mit 17 Jahren mit der Ausbildung zur Kinderpflegerin. Anschließend arbeitete sie 20 Jahre für die Stadt Ortenberg in dem Beruf und schloss ab 1993 eine Teilzeitausbildung zur Erzieherin an. Mit dieser Qualifikation übernahm sie 1998 zunächst die Leitung der Kita Bergheim und anschließend der Kita Gelnhaar.

Auch Gabriele Rosonsky, die ihre Ausbildung 1976 an der Pädagogischen Fachschule Cottbus begann, ist ihrem Beruf bis heute treu geblieben. Nach ihrem Umzug in die Region arbeitete die Leiterin der Kita Lißberg 1991 zunächst ein Jahr als Erzieherin auf dem Rauhen Berg, bevor sie zur Stadt Ortenberg wechselte.

Gerlinde Stamboliyski hat 1981 als staatlich geprüfte Kinderpflegerin begonnen, für die Stadt zu arbeiten. Auch sie qualifizierte sich 1992 zur Erzieherin weiter. Seit 2002 leitet sie den Kindergarten in Bleichenbach. »Das Kindergartenfest in Bleichenbach war immer so eine Art Kirb«, betonte sie die besondere Beziehung der Bleichenbacher zu ihrer Kita.

Laura Frömel, die seit 2016 die Kita Toga leitet, hat ihre Ausbildung 1994 an der Fachschule für Sozialpädagogik in Friedberg begonnen. Sowohl Katharina Jamer als auch Michaela Rohrbach arbeiten seit 1995 in Kitas der Stadt Ortenberg. Rohrbach hatte ihre Ausbildung 1991 begonnen und ihr Anerkennungsjahr in Altenstadt absolviert, bevor sie nach Ortenberg wechselte. Jamer hat nach der Ausbildung zur Kinderpflegerin zunächst in Biebergemünd gearbeitet. Nach ihrem Wechsel nach Ortenberg qualifizierte sie sich seit 2002 weiter zur Erzieherin.

Jede arbeitet auch in anderen Kitas mit

»Bei uns ist es so, dass jeder überall einsetzbar sein muss, auch wenn wir in festen Strukturen arbeiten«, würdigte die Bürgermeisterin die Flexibilität der Erzieherinnen. Dabei rechnete sie nicht damit, dass auch sie an diesem Abend geehrt werden würde. Knöpp wies darauf hin, dass Pfeiffer-Pantring am 1. Oktober 1981 ihren Dienst beim Wetteraukreis begonnen habe. Seit dem 13. Juli 2000 ist Pfeiffer-Pantring Ortenberger Bürgermeisterin. »Vielen Dank, dass du auch uns so lange ausgehalten hast«, dankte Knöpp für die Zusammenarbeit im Magistrat.

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