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Mit langem Atem zum Erfolg

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Von: red Redaktion

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Übergabe der Urkunde an Diebachs Ortsvorsteher Waldemar Steinbring (2. von rechts) und die Mitglieder des Dorfvereins Norbert Jakob (links), daneben Samuel Schwarzkopf und Margit Bopp, durch die Koordinatorin für Bürgerengagement und Jurymitglied Beate Heid (rechts). © pv

Büdingen/Wetteraukreis (red). Gute Stimmung bei der Preisverleihung des Regionalentscheids »Unser Dorf hat Zukunft« im Siegerdorf Marburg-Michelbach: Aus dem Wetteraukreis durfte sich der Büdinger Stadtteil Diebach am Haag über die Verleihung eines Sonderpreises freuen, der mit 1000 Euro dotiert ist.

»Ganz Diebach ist stolz darauf, dass das Projekt ›Füreinander - Miteinander‹ sowie die beispielhafte Zusammenarbeit mit Lorbach und Vonhausen die Jury beeindruckt hat und dafür der Sonderpreis vergeben wurde«, freute sich Ortsvorsteher Waldemar Steinbring.

Bürgerschaftliches

Engagemant

Der Leiter der Jury, Stefan Cichosz vom Schwalm-Eder-Kreis, lobte alle teilnehmenden elf Dörfer aus vier Landkreisen für ihr ganz besonderes Engagement und ihren langem Atem beim Wettbewerb, der coronabedingt immer wieder verschoben wurde. Er macht klar: »Verlierer gibt es in diesem Wettbewerb keine. Jedes teilnehmende Dorf hat schon gewonnen, denn alle Bürgerinnen und Bürger, die sich engagieren, sind ein Gewinn.«

Die Koordinatorin für Bürgerengagement des Wetteraukreises, Beate Heid, überreichte der Delegation aus Diebach am Haag die Urkunde der Landesregierung. Sie übermittelte die Glückwünsche des Kreisbeigeordneten Matthias Walther, der sich vorab schon persönlich davon überzeugen konnte wie engagiert sich Diebach am Haag im Regionalentscheid präsentiert hat. Sein Lob und Dank richtete sich an alle Aktiven des Dorfvereins und der gesamten Dorfgemeinschaft, die zusammen ihren Heimatort lebenswert gestalten: »Der Wettbewerb ›Unser Dorf hat Zukunft‹ ist eine Möglichkeit, dieses besondere bürgerschaftliche Engagement in den Mittelpunkt zu stellen und zu stärken. Diebach am Haag hat den Sonderpreis mehr als verdient«, bekräftigte Matthias Walther als zuständiger Dezernent für Regionalentwicklung. Dass die Diebacher immer für eine Überraschung gut sind, bewiesen Ortsvorsteher Waldemar Steinbring und Margit Bopp vom Dorfverein, als sie die Bühne eroberten und in erfrischender Weise die Besonderheiten des idyllisch gelegenen Diebach am Haag zusammenfassten. Die Gäste wurden zum nächsten Hohe-Straße-Fest am 4. September nach Diebach eingeladen, und der Ortsvorsteher von Michelbach konnte sich über ein Foto mit dem Blick von Diebach auf die Ronneburg, gepaart mit einem echten Diebacher Zwetschenbrand, freuen.

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