Mehr Ruhe für Wald und Wild

  • Vonred Redaktion
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Münzenberg (pm). »Die starke Zunahme der Nutzung des Dicken und Dünnen Walds als Ausgleichs- und Erholungsort hat im klimageschwächten fragilen Biotop Wald Spuren hinterlassen. Und zwar Bissspuren mit entsprechenden Schäden vor allem an Jungbäumen«, schreibt die Stadt Münzenberg in einer Mitteilung.

Gerade in den Dämmerungszeiten strebe Rehwild an die Waldränder um zu grasen. Kommen Biker, Jogger oder Spaziergänger vorbei, scheuchen sie ungewollt das Wild hungrig zurück in den Wald. Notgedrungen fressen die hungrigen Tiere dann Laub und Rinde von den Bäumen. Mit teuren Folgen für die Beförsterung.

»Um Missverständnissen vorzubeugen: Besucher im Wald sind herzlich willkommen - allerdings gelten für Gäste in der Natur die Einhaltung von Spielregeln«, so Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer. »Dazu gehört zum Beispiel, auf den Wegen zu bleiben und das Anleinen von Hunden.«

Dieser Artikel stammt aus der Wetterauer Zeitung.

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