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Neue Stühle für Krebstherapie in Gedern

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Von: red Redaktion

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Der Förderverein der Schlossbergklinik hat die Anschaffung der acht neuen onkologischen Therapiestühle in der hämato-onkologischen Praxis Gedern mit 15 000 Euro unterstützt. Über die Spende freuen sich (von links) Privatdozent Dr. G.-André Banat, die Fördervereins-Vorstandsmitglieder Katrin Reuß-Langlitz, Wilfried Kehm, Margrit Birx und Udo Merle, GZW-Prokurist Markus Appel (hinten) und Pflegekraft Michaela Beschel. © pv

Der Förderverein der Schlossbergklinik Gedern spendet 15 000 Euro, damit acht neue onkologische Therapiestühle gekauft werden können.

Gedern (red). Mit 500 Mitgliedern ist der Förderverein Sozialstation Oberes Niddertal und Schlossbergklinik Gedern einer der größten und auch der finanzstärksten in der Region. Immer wieder tritt er mit namhaften Förderungen der beiden Einrichtungen ins Rampenlicht, deren Unterstützung er sich vor Jahrzehnten verschrieben hat.

In diesem Jahr war die Schlossbergklinik Gedern an der Reihe. Satte 15 000 Euro und damit die Hälfte des Kaufpreises spendete der Förderverein für die Anschaffung von acht onkologischen Therapiestühlen.

Krebs ist eine Diagnose, die jede(r) fürchtet, die das Leben verändert, es in etlichen Fällen sogar völlig auf den Kopf stellt. Dennoch gibt es inzwischen in allen Bereichen der Krebstherapie enorme Verbesserungen, die zu einem grundlegenden Wandel geführt haben: Selbst fortgeschrittener Krebs ist nicht mehr zwingend tödlich, sondern für viele zu einer zwar chronischen, aber beherrschbaren Erkrankung geworden. Eine wesentliche Rolle bei dieser Entwicklung spielen die individualisierten Therapien, das heißt Behandlungen durch Wirkstoffe, die für den jeweiligen Patienten/die jeweilige Patientin »maßgeschneidert« wurden.

Privatdozent Dr. habil. G.-André Banat, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin am Hochwaldkrankenhaus in Bad Nauheim, und Dr. Johannes Atta, Sektionsleiter Hämatologie und Infektiologie am Gesundheitszentrum Wetterau (GZW), sind ausgewiesene Experten auf dem Gebiet der individualisierten Therapien und für die Behandlung onkologischer Patienten gerüstet. Von ihrer Sachkenntnis profitieren in der hämato-onkologischen Praxis in der Schlossbergklinik Gedern jährlich 1500 Patienten, wie Banat anlässlich eines Termins mit dem Vorstand des Fördervereins erläuterte.

Dessen Vorsitzender Wilfried Kehm verwies auf die jahrzehntelange Unterstützung der Schlossbergklinik durch den Förderverein und die hohe Akzeptanz der Einrichtung in der Bevölkerung.

Hohe Akzeptanz

Das konnte Banat bestätigen, denn der Einzugsbereich der Praxis beträgt bis zu 30 Kilometer - ein deutlicher Beweis für die Wertschätzung, die der Praxis und den in ihr tätigen Medizinern gezollt wird. Markus Appel, Prokurist des GZW, bedankte sich im Namen der Geschäftsführung des regionalen Krankenhausverbundes, zu dem in der Region neben dem Kreiskrankenhaus Schotten auch die Psychiatrische Tagesklinik Nidda-Bad Salzhausen gehört, für die großzügige Spende.

Von der Funktionalität der onkologischen Therapiestühle konnten sich die Mitglieder des Fördervereins anschließend selbst überzeugen - und zeigten sich zufrieden. »Wir werden auch in Zukunft ein treuer Partner der Schlossbergklinik sein«, versicherte Vorsitzender Wilfried Kehm.

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