1. Startseite
  2. Region
  3. Wetteraukreis

Neue Wege beim Ausbau

Erstellt: Aktualisiert:

Von: red Redaktion

Kommentare

Nidda (red). Die Verkehrswende ist ohne den flächendeckenden Einsatz von E-Mobilität nicht zu schaffen - gerade im ländlichen Raum, wo viele Menschen kaum auf das Auto verzichten können. Die Haupt-Stromquelle ist für fast alle Besitzer von E-Fahrzeugen das eigene Zuhause. Gelegentlich bietet sich aber auch der Stopp an einer öffentlichen Ladesäule an.

Die Ovag stellt in den Landkreisen Wetterau, Vogelsberg und Gießen öffentliche Ladeinfrastruktur bereit.

Der regionale Energieversorger hat in Nidda drei neue Ladesäulen des Kinos am »Lumos Lichtspiel und Lounge« in das Ladesäulen-System der Ovag eingebunden.

Fläche versorgen

Das Kino ist damit erster Charge-Partner des Energieversorgers. »Diese Kooperation ist ein großer Schritt zum weiteren flächendeckenden Ausbau der Ladeinfrastruktur in unserem Versorgungsgebiet«, freut sich Holger Ruppel, Leiter Vertrieb der Ovag.

Das Lumos-Kino hat drei Säulen mit insgesamt sechs Ladepunkten auf dem Kinoparkplatz von der Ovag bauen lassen. Sie betreibt, entstört und überwacht sie auch. Das heißt: Die Ovag übernimmt die gesamte Dienstleistung bis hin zur Abrechnung der Ladevorgänge, wodurch die Nutzung per E-Mobil-App und Ladechip möglich wird. Zugleich ist natürlich auch das Ad-hoc-Laden für Kunden, die keine Lade-App nutzen, per Kreditkarte möglich. Auch Kunden von anderen Anbietern können dort bequem ihre E-Fahrzeuge aufladen. Die E-Mobil-App zeigt alle Ladepunkte der Ovag, ihre Verfügbarkeit und die jeweils aktuellen Preise an. Sie gibt zudem Auskunft darüber, wie viel Strom geladen wurde. Abgerechnet wird monatlich per Lastschriftmandat. »Es freut mich, dass wir unsere Ladeinfrastruktur mit dieser Kooperation durch sechs neue Ladepunkte ergänzen können. Gerade im ländlichen Raum ist der Ausbau für ein Gelingen der Verkehrswende wichtig«, sagt Ruppel. Das Kino biete sich an, da man dort verweile.

Auch die Kinobetreiber Steffen Presse, Joram Gornowitz und Sebastian Weiß sind erfreut über die Kooperation. »Wir verstehen uns als Unternehmen aus der Region für die Region - und zwar über unsere Kernkompetenz ›Kino‹ hinaus. Da ist es folgerichtig, dass wir auch neue Wege gehen«, sagt Presse.

Auch interessant

Kommentare