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Nicht mehr bewohnbar

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Dichte Rauchwolken quollen aus zwei Fenstern der in Brand geratenen Wohnung in der oberen Vogelsbergstraße. © Stefan Weil

Schotten (sw). Um 9.42 Uhr wurden am Freitag die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Schottens sowie der Rettungsdienst zu einem Wohnungsbrand in der oberen Vogelsbergstraße alarmiert. Aus zwei Fenstern der im ersten Stock des städtischen Hauses gelegenen Wohnung quollen dichte Rauchwolken, die weithin zu sehen waren.

Etwa 20 Feuerwehrleute, die mit drei Einsatzfahrzeugen vom nahen Standort im Gefahrenabwehrzentrum ausgerückt waren, hatten den Brandherd rasch unter Kontrolle. Das Ablöschen erfolgte mittels einer durch das Treppenhaus verlegten Schlauchleitung. Der Bewohner der Wohnung hatte das Feuer nach einem kurzen Aufenthalt im Keller entdeckt und sofort die Rettungskräfte alarmiert. Die Brandursache war am Freitag noch nicht geklärt, wie Roger Krah vom Polizeiposten Schotten mitteilte. Möglicherweise könnte ein Ölofen mit der Ursache der Feuers in Verbindung stehen. Das müsse aber noch von den Sachverständigen geklärt werden. Personen kamen nicht zu Schaden.

Der Bewohner wurde zunächst in eine Nachbarwohnung untergebracht, da seine Räumlichkeiten wegen der Brand- und Rauchschäden nicht mehr bewohnbar ist. Vorsorglich wurde auch die Drehleiter der Gederner Freiwilligen Feuer zum Einsatzort gerufen, da nicht auszuschließen war, dass die Flammen auf die darüberliegende leerstehende Dachwohnung beziehungsweise aufs Dach selbst übergegriffen hatten. Der Gesamtschaden beträgt laut Polizei 60 000 bis 70 000 Euro.

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