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Nicht nur was für Männer

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Von: red Redaktion

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Marie Eyring misst Buchenstammholz. © pv

Nidda (red). Was macht eigentlich ein Förster? Wie pflegt man einen Wald? Was sind die Aufgaben eines Forstamts? Diese und andere Fragen stellte sich Marie Eyring aus Ranstadt, Teilnehmerin des Girls’ Days, des Mädchen Zukunftstages, im Forstamt Nidda. Werner Uhrig, Revierleiter der Revierförsterei Stammheim im Forstamt Nidda, freute sich, dass er einen Einblick in seine Arbeitswelt geben konnte:

»Mein Job ist so vielfältig, da gibt es eigentlich keinen Alltag. Ich arbeite mit und in der Natur, nutze aber auch moderne Techniken und Verfahren. Einen Teil meiner Aufgaben kann ich planen, vom Rest lasse ich mich überraschen, denn die Natur lässt sich nicht immer vorhersagen.«

Zunächst begann der Tag für Marie im Büro. Sie bekam erste Einblicke in verschiedene Fach-Programme, wie zum Beispiel für Holzernte und Vermarktung oder dem Jagdprogramm. Werner Uhrig stellte ihr zudem das neue Kulturprogramm vor, um die Wiederaufforstungen der umfangreichen Schadflächen aus den Dürrejahren zu planen und zu überwachen. Dann ging es in den Wald. Hier durfte Marie im Staatswald bei der Holzaufnahme helfen und Buchenstammholz vermessen. Auch eine aktuell noch laufende Pflanzmaßnahme im Gemeindewald Altenstadt konnte Marie besichtigen und mithelfen. Sie pflanzte Stiel-Eichen und Winter-Linden, zwei besonders klimatolerante Baumarten.

Neben dem klassischen Beruf des Försters gibt es bei Hessen Forst aber auch noch viele andere Berufschancen: So bildet Hessen Forst Forstwirtinnen und Forstwirte, Verwaltungsfachangestellte, Tierpfleger, Land- und Baumaschinenmechaniker, Forstoberinspektoranwärter für den gehobenen Forstdienst mit dem Ziel Revierleiter sowie Forstreferendare für den höheren Forstdienst aus.

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