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Die Suche nach Gott nicht aufgeben

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Von: Udo Dickenberger

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Pfarrer Bernd Richardt begleitet das Friedenslied an der Gitarre. © Udo Dickenberger

Niddatal-Ilbenstadt (udo). Das ökumenische Friedensgebet, zu dem die Pfarrer Bernd Richardt, Evelyn Giese und Michael Himmelreich in die Basilika eingeladen hatten, stieß auf großen Anklang. Karl-Heinz Hannig musizierte an der Onymus-Orgel. Pfarrer Richardt begleitete das Friedenslied an der Gitarre und begrüßte die Besucher. Er beschrieb die Mischung aus Wut, Ohnmacht und Solidarität mit denen, die des Friedens beraubt sind.

Gott dürfe nun um Erbarmen gebeten werden.

Wenn nicht der Herr das Haus bewache, wache der Wächter umsonst, heißt es in Psalms 127. Es gehe nicht darum, getröstet zu werden, sondern darum zu trösten, wurde im Friedensgebet deutlich. Pfarrerin Giese las aus Jeremiah, und Pfarrer Himmelreich sprach über die undurchschaubaren Absichten des Aggressors. Fassungslos mache, dass die scheinbare Sicherheit, Kriege hätten ein Ende gefunden, getäuscht worden sei. Die Suche nach Gott dürfe nicht aufgegeben werden. Frieden, Zukunft, Hoffnung strahlten aus. Die Gewalt müsse dem Wort Platz machen. »Verleih uns Frieden gnädiglich« wurde gesungen. Die Fürbitten galten den Bedrängten. Zu jeder Fürbitte wurde eine Kerze am Friedenslicht aus Bethlehem entzündet. Fürbitten widmeten sich den Protestierenden und den Verantwortlichen.

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