Betreiberwechsel

Schülertransport: Eltern atmen auf

Am Schülertransport ändert sich nichts, und das Freizeitangebot für Jugendliche wird ausgebaut: Die Mitarbeiter des Fachbereichs Kinder- und Jugendförderung in Nidderau sind mit ihrer Präsentation vor dem Jugend- und Sozialausschuss rundum zufrieden.

Zunächst richtete sich das Interesse der Ausschussmitglieder auf die Schülerbeförderung zwischen dem Ortsteil Erbstadt und Eichen zu den Schulen in Heldenbergen. Da der ganze Busverkehr in Nidderau – und dazu gehört auch der Schülertransport – in diesem Jahr neu aufgestellt wird, gab es in der Vergangenheit Stimmen besorgter Eltern, die Auskunft zu den zukünftigen Verbindungen zu Schulen haben wollten. Der Erste Stadtrat Rainer Vogel (Grüne) wiederholte an diesem Abend die Auskunft der Kreisverkehrsgesellschaft (KVG). Abgesehen davon, dass ab dem 27. Juni zur Fahrplanumstellung zukünftig auch „normale“ Fahrgäste die sogenannten Schülerbusse mit benutzen dürfen, ändert sich nichts.

Die momentane Unsicherheit, welches Busunternehmen die Leistung zukünftig anbietet, braucht die Fahrgäste nicht zu interessieren. Es werden weiterhin zwei Hinfahrten zur Schule (jeweils zur 1. und 2. Unterrichtsstunde) und drei Rückfahrten nach Erbstadt (nach der 4., 5. und 6. Unterrichtsstunde) angeboten. Da die Fahrten von und zur Schule in den Verkehr der Linie 42S eingearbeitet worden sind, stehen die Busse allen Fahrgästen zur Verfügung.

Dann waren die vier Mitarbeiter des Fachdienstes Kinder- und Jugendförderung an der Reihe. Sie berichteten über das Angebot für die in Nidderau lebenden Kindern und Jugendliche.

Der Tenor: Die Angebote sollen zum sinnvollen Zeitvertreib und zur Förderung ihrer Entwicklung beitragen sowie das soziale Engagement anregen. Da die drei Jugendhäuser, das Blauhaus in Windecken, das Rothaus in Ostheim und das Greenhaus in Erbstadt, unterschiedlichen Zuspruch finden, wurde das Konzept umgestellt. Das Blauhaus in Windecken wird zukünftig noch stärker als bisher zum Jugendzentrum für alle Ortsteile ausgebaut. „Diese Einrichtung hat den größten Zuspruch und das nicht nur aus allen Stadtteilen, sondern sogar aus Schöneck kommen Jugendliche zu unseren Veranstaltungen“, berichtete Fachbereichsleiter Holger Nix.

Die beiden Jugendhäuser in Ostheim und Erbstadt sollen als selbstverwaltete Einrichtungen von jungen Erwachsenen weitergeführt werden. „In Erbstadt haben wir damit sehr gute Erfahrung gemacht“, erklärte Nix weiter. Für das Jahr 2018 hat sich der Fachdienstleister vorgenommen, den Platz hinter dem Blauhaus wieder so attraktiv zu gestalten, dass er anschließend zu einen Treffpunkt außerhalb der Öffnungszeiten werden kann.

Für die Sommerferien soll es wieder zwei Wochen Ferienspiele für Kinder und Jugendliche geben. Eine Neuerung verrät Nix dann doch: Ab Januar sind die Öffnungszeiten auf Wunsch der älteren Jugendlichen neu angepasst worden. Nun ist dienstags zwischen 15 und 19 Uhr und donnerstags zwischen 15 und 18 Uhr geöffnet. Zudem ist das Beratungsangebot für Jugendliche montags zwischen 14 und 16 Uhr im Blauhaus vorgesehen.

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