Resolution für Toleranz verabschiedet

Aufgrund der Anschläge in Paris und der außergewöhnlich großen Anteilnahme weltweit, hat die Gemeindevertretung der Gemeinde Niederdorfelden in ihrer jüngsten Sitzung eine Resolution, verabschiedet.

Aufgrund der Anschläge in Paris und der außergewöhnlich großen Anteilnahme weltweit, hat die Gemeindevertretung der Gemeinde Niederdorfelden in ihrer jüngsten Sitzung eine Resolution, verabschiedet. Sie wurde von allen drei Fraktionen, SPD, CDU und Grüne, einstimmig beschlossen.

Die Gemeindevertretung zeigt sich besorgt über die Pegida-Demonstrationen in verschiedenen deutschen Städten und die im Internet gegründete Gruppe „Fragida – Frankfurt gegen die Islamisierung des Abendlandes“. Die Gemeinde und der Main-Kinzig-Kreis sowie die Wetterau zählen zur Metropolregion Rhein-Main, die seit Jahrzehnten Sinnbild für das friedliche Miteinander von hier geborenen und zugezogenen Menschen seien, heißt es in dem Text.

Auch Niederdorfelden habe in der Vergangenheit immer wieder gezeigt, wie tolerant und weltoffen hier Neuankömmlinge verschiedenster Herkunft, Religionen und Nationalitäten aufgenommen und integriert worden seien. Die Gemeindevertretung werde sich daher mit aller Kraft dafür einsetzen, dass in Niederdorfelden weiterhin das hohe Gut der Meinungsfreiheit gewahrt werde und dass das friedliche Miteinander von Menschen gleich welcher ethnischer, kultureller oder religiöser Prägung in der Kommune geschützt werde. Die Gemeindevertretung bekennt sich zur Freiheit des Wortes und der Meinung sowie zur gesellschaftlichen Vielfalt in der Gemeinde. Außerdem verurteilt die Gemeindevertretung Gewaltanwendung und die gesellschaftliche Ausgrenzung.

„Die Gemeindevertretung verurteilt jeglichen Versuch, rassistisches und extremistisches Gedankengut in unsere soziale Gemeinschaft und unsere Region hineinzutragen.“ So heißt es abschließend in der Resolution. fnp

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