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Mehr Druck aus dem Wasserhahn

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Von: Annette Hausmanns

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Ober-Mörlen (hau). In der jüngsten Gemeindevertretersitzung informierte Bürgermeisterin Kristina Paulenz über Entscheidungen im Gemeindevorstand. Demnach wurde eine Butzbacher Firma für das laufende und das kommende Rechnungsjahr mit den Arbeiten in Sachen Kanalisation, Wasserversorgung und Straßenbau beauftragt.

In Langenhain-Ziegenberg wird eine Druckerhöhungsanlage zum Preis von rund 92 500 Euro eingerichtet, damit auch höher gelegene Haushalte in den Genuss eines ausreichenden Wasserdrucks kommen. Die Kosten verteilen sich zu je etwa der Hälfte auf die technische Ausrüstung und den Tiefbau.

An der Natursteinbrücke über die Usa in Langenhain-Ziegenberg wird für veranschlagte 17 590 Euro Kosten die Brüstung saniert, sie bekommt auch eine neue Abdeckung. Die Planung zur Sanierung des Hochbehälters in Langenhain-Ziegenberg wird für kalkulierte Kosten von 610 000 Euro in Auftrag gegeben. Die Gemeindevertretung stimmte dem Haushaltsentwurf zu und hob damit auch alle Vorbehalte auf.

Wie Bürgermeisterin Kristina Paulenz mitteilte, ist die Gemeinde seit dem 1. März Gesellschafterin der Holzagentur Taunus. Unter Personalangelegenheiten erfuhren die Abgeordneten, dass ab dem 1. April zwei neue Mitarbeiterinnen in der kommunalen Kita »Sternschnuppe« arbeiten werden.

Gewerbegebiet beschlossen

Im Bereich Wasserversorgung soll eine 450-Euro-Kraft für den anstehenden Wasserzählerwechsel eingestellt werden. Für den Gemeindebauhof wird eine Krankheitsvertretung gesucht, dabei handelt es sich um eine befristete Stelle.

Ein Fehler hatte sich dieser Tage in die Berichterstattung aus dem Ober-Mörler Gemeindeparlament eingeschlichen, den wir zu entschuldigen bitten. Der Tagesordnungspunkt »Gewerbegebiet Boschstraße« wurde nicht, wie berichtet, in den Bau-Ausschuss verwiesen. Entsprechender Antrag der FWG-Fraktion fand bei den anderen Fraktionen keine Zustimmung.

Vielmehr beschloss die Gemeindevertretung den Bebauungsplan Nr. 3b »Gewerbegebiet Boschstraße, 1. Bauabschnitt« als Satzung. Acht Freie Wähler enthielten sich der Stimme. Abwägungsrelevante Änderungen werden nach Satzungsbeschluss beziehungsweise vor Veröffentlichung und Rechtskraft im Offenlegungsentwurf des Bebauungsplans ergänzt. Die Rechtskraft tritt mit Veröffentlichung des Satzungsbeschlusses im ortsüblichen Bekanntmachungsorgan der Gemeinde (Ober-Mörler-Nachrichten) ein.

Das Plangebiet hat eine Brutto-Fläche von etwa 7753 Quadratmetern und wird derzeit noch als Pferdewiese genutzt. Das Gelände liegt am Westrand des Gewerbegebietes zwischen den Einmündungen der Diesel- und der Siemensstraße in die Boschstraße.

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