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Dass Pfarrer Strojek das Sakrament der Firmung spenden darf, ist eine Ausnahme. Gut vorbereitet und begleitet von Firmpatinnen und Familie (der kleine Bruder vorne als Messdiener) nimmt Christoph Modrey den Segen entgegen.

Okay vom Bischof: Pfarrer darf firmen

  • VonAnnette Hausmanns
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Ober-Mörlen (hau). Als am letzten Wochenende im November Domkapitular Michael Ritzert aus Mainz an die Usa gekommen war, um insgesamt 48 gut vorbereiteten Jugendlichen in der Pfarrgruppe Mörlen das Sakrament der Firmung zu spenden, konnte Christoph Modrey nicht dabei sein. Am vergangenen Sonntag durfte Mörlens Pfarrer Ryszard Strojek dem jungen Mann das Sakrament der Firmung spenden.

Familie und Firmpatinnen begleiteten den Firmling, dessen jüngerer Bruder aus der Messdienerperspektive. Gut vorbereitet nahm der Firmling den Segen entgegen. Abgeleitet vom lateinischen »firmus« (stark) will die Firmung den Glauben durch die Kraft des Geistes Gottes stärken.

Der besondere Anlass im festlichen Hochamt dürfte indes eine Ausnahme bleiben. Peter Kohlgraf, Bischof von Mainz, hatte Pfarrer Ryszard Strojek persönlich die Erlaubnis erteilt, dem Ober-Mörler Jugendlichen das Firmsakrament zu spenden. In seinem Brief an den Ortsgeistlichen dankte der Bischof »allen Beteiligten für die Vorbereitung und Begleitung von Christoph Tobias Modrey« und wünschte »dem Firmbewerber Gottes Segen«. Wie Bischof Peter Kohlgraf in seinem Schreiben erläuterte, sei es wegen der Coronapandemie noch nicht sicher, ob die Erwachsenenfirmung im Hohen Dom zu Mainz stattfinden könne. Deshalb dürften sie ausnahmsweise in den Pfarreien durch die Geistlichen vor Ort erfolgen.

Dieser Artikel stammt aus der Wetterauer Zeitung.

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