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Platz 7 der Landesliste

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Von: red Redaktion

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für den Landtag. © pv

Wetteraukreis (red). Unter dem Motto »Weil Menschen eine Stimme im Landtag brauchen«, haben die Freien Wähler Hessen auf ihrem Landesparteitag die Liste zur Landtagswahl im kommenden Jahr aufgestellt. Mit dabei war auch eine große Delegation aus dem Wetteraukreis. »Wir freuen uns sehr, dass mit Cenk Gönül auf Platz 7 ein Wetterauer Vertreter eine aussichtsreiche Position auf der Landesliste erreichen konnte«, betont der stellvertretende Kreisvorsitzende Herbert Weber aus Gedern.

»Lebenswirklichkeit eine Stimme geben«

»Dass die Politik der etablierten Parteien in den vergangenen Jahrzehnten nicht funktionierte, dürfte den Bürgern nicht verborgen geblieben sein. Die Ergebnisse dieser falschen Politik bekommen wir gerade präsentiert und leider zeigt sich diese Realität in vielen Städten und Gemeinden: Hallenbäder wurden geschlossen, es mangelt an Kindergartenplätzen, bezahlbarem Wohnraum und über den Zustand vieler Schulgebäude und Sporthallen sollte man ebenfalls besser kein Wort verlieren«, erklärt Weber. Mit den Direktkandidaten Cenk Gönül (Reichelsheim), Erich Spamer (Büdingen) und Thorsten Schwellnus aus Karben wolle man der Lebenswirklichkeit der Menschen eine starke Stimme im Landtag geben. »Dafür kämpfen wir in den kommenden Monaten«, betonte Weber am Rande der Delegiertenversammlung.

Zum Spitzenkandidaten wählten die Delegierten den 40-jährigen Europaabgeordneten Engin Eroglu. Auf den weiteren Plätzen folgen auf der Landesliste Laura Schulz (27) aus Obertshausen (Landkreis Offenbach). Platz 3 konnte Pascal Möller (31) aus Eiterfeld (Landkreis Fulda) für sich entscheiden. Auf Platz 4 steht Barbara Lange (48) aus Frankfurt. Auf Platz 5 wählte man Dennis Lehmann (34) aus Offenbach.

»Ich glaube, man erkennt an dieser Aufstellung und unseren Schwerpunkten, dass wir uns mit einem jungen und leistungswilligen Team den Herausforderungen unserer Zeit widmen wollen«, schildert Weber seine Eindrücke.

Sofortprogramm »Ländlicher Raum«

Von der Landesregierung forderte Spitzenkandidat Eroglu ein Sofortprogramm »Ländlicher Raum«: »Freie Wähler kennen die Sorgen und Nöte der Menschen im ländlichen Raum ganz genau. Ein Sofortprogramm ›Ländlicher Raum‹ muss den Zweck haben, die Infrastruktur vor Ort am Leben zu halten!«

»Damit es dabei nicht nur bei den Sonntagsreden der im Landtag etablierten Parteien bleibt, sondern auch praktische und pragmatische Umsetzungen erfolgen, sind die Freien Wähler im Landtag zwingend erforderlich«, betonten Weber und seine Kollegen aus dem Wetteraukreis, als Resümee zum Landesparteitag.

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