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Preisverdächtiges Imponiergehabe

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Von: red Redaktion

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Olga Treiers Cochin Hahn leistete beim Wettkrähen der großen Hähne den umfangreichsten Beitrag, weshalb sie den Wettbewerb von Hannes Van Severen und Stefan Treier gewinnt. © pv

Bingenheim (red). Nicht alle Hähne krähen laut und anhaltend, manche sind sogar sehr nachbarschaftsfreundlich, was auch das jüngste Wettkrähen des Geflügelzuchtvereins Bingenheim (GZV) bewies. Von 77 gemeldeten Tieren, die an den Start gingen, gaben zwölf keinen Ton von sich.

Jedes Krähen

wird gewertet

Die anderen Hähne allerdings krähten auf dem GZV-Vereinsgelände ab 10.30 Uhr eine Stunde lang munter um die Wette. Die freiwilligen Zählhelfer behielten die Tiere dabei genau im Auge und verzeichneten jeden Kräher genau. Neben Mitgliedern des GZV Bingenheim waren auch andere Züchter aus Vereinen der näheren Umgebung zum Wettbewerb erschienen.

Während Züchterinnen und Züchter sowie Besucherinnen und Besucher bei Kaffee, Kuchen, Würstchen und verschiedenen Salaten ins Gespräch kamen, war bei den Helfern, die die Hahnenschreie zählten, höchste Konzentration gefragt. Denn jeder notierte die Rufe von etwa vier Tieren. Das Krähen der Tiere ist übrigens Imponiergehabe gegenüber ihren Artgenossen.

Nach Ablauf der Wettbewerbszeit und Auszählen der Listen, standen schließlich die Gewinnerinnen und Gewinner fest. Vor allem der Nachwuchs hatte mit seinen Hähnen viel Erfolg. Bei den Zwerghähnen gewann Sabine Mogk mit ihrem Holländer Hahn. Zweite wurde Nikita Treier, und den dritten Platz erkämpfte sich der Hahn von Lina Hofmann.

Bei den großen Hähnen gewann Olga Treier mit ihrem Cochin Hahn (Foto). Zweiter wurde der Vorwerk Hahn von Hannes Van Severen und Dritter der Hahn von Stefan Treier.

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