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»Prognosen haben sich geändert«

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Von: red Redaktion

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Wetteraukreis (red). Das Regierungspräsidium (RP) Darmstadt widerruft die am 31. Januar erlassene Allgemeinverfügung zur Sonn- und Feiertagsbeschäftigung in für den alltäglichen Bedarf wichtigen Branchen und zu Zwölf-Stunden-Schichten in Einrichtungen der kritischen Infrastruktur zum 19. März. Sie sollte eigentlich bis zum 31. März gelten, um die Auswirkungen der Omikron-Welle abzumildern.

Das RP ist die zuständige Arbeitsschutzbehörde für den Regierungsbezirk Darmstadt, zu dem auch der Wetteraukreis gehört.

»Die Allgemeinverfügung war insbesondere zur Sicherung der Handlungsfähigkeit für Einrichtungen der kritischen Infrastruktur erforderlich, da hohe Personalausfälle aufgrund von Infektion der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit dem SARS-CoV-2-Virus sowie aufgrund von SARS-CoV-2 geschuldeter Isolationen und Quarantänen zu erwarten waren. Diese Prognose hat sich mittlerweile geändert«, teilt das RP am Mittwoch mit.

Weil die zur Begründung der Allgemeinverfügung angeführte Pandemielage mit damaligen Inzidenzen deutlich über 1000 eine erfreuliche Entwicklung genommen habe, die Inzidenzen in Hessen stabil unter 1000 lägen und sich auch die Hospitalisierungsinzidenz deutlich unter der kritischen Marke von 9 bewege, könne bereits jetzt der in der Allgemeinverfügung vorbehaltene Widerruf erfolgen. »Er wird zum 19. März wirksam, damit Arbeitgeber einen ausreichenden zeitlichen Vorlauf haben, um ihre Organisation und Personalplanung anzupassen«, erklärt das RP.

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