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Jugendarbeit verstärkt angehen

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Ranstadt (cat). Die Gemeinde Ranstadt forciert ihre Jugendarbeit und sucht dafür kommunale Partner. Im Ausschuss für Jugend und Soziales hatte man kürzlich gleich mit drei Anträgen zu diesem Thema zu tun: Aufbau eines Kinder- und Jugendforums, Einrichten einer Jugendpflegestelle und Bereitstellen eines Jugendraums.

Im Ausschuss kam Daniela Stelz zu Wort, die ihre Erfahrungen als langjährige Jugendpflegerin einbringen konnte: zunächst für Florstadt und Reichelsheim, seit einigen Jahren als »Jugendpflege 4.0« mit Echzell und Wölfersheim. Bürgermeisterin Cäcilia Reichert-Dietzel sagte danach: »Wir haben zwei Dinge gelernt: Wir bekommen keinen Jugendpfleger für 400 Euro im Monat, und eine Person sollte sich dieser Aufgabe in Ranstadt und Ortsteilen auch nicht alleine stellen müssen.«

Sie verstand alle Empfehlungen des Ausschusses als Prüfauftrag für den Gemeindevorstand, um Gespräche mit Nachbarkommunen zu führen. Seitens der »Jugendpflege 4.0« verspüre sie zwar eine gewisse »reservierte« Einstellung, mit Ranstadt eine »Jugendpflege 5.0« aufzubauen, sagte Reichert-Dietzel. Trotzdem wolle sie die Bürgermeisterkollegen noch einmal ansprechen, wie es das spätere einstimmige Votum auch vorsah. Sie beneide die Jugendarbeit von Florstadt und Reichelsheim, die diese vor mehr als 20 Jahre professionalisierten. In Ranstadt delegierte man in den 80er und 90er Jahren vieles an die Vereine, »doch heute sind viele Jugendliche nicht mehr durch Vereine erreichbar«.

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